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<title><![CDATA[Textstudio Monika Lustig - Karlsruhe, Übersetzungen, Italienische Literatur, Literarische Texte  &amp; Veranstaltungen]]></title>
<description><![CDATA[Literarische Übersetzerin. Abitur am Bismarckgymnasium Karlsruhe, Studium der Philosophie und Germanistik an der Univ. Heidelberg, Abschluss Staatsex., danach Lehrtätigkeiten Deutsch als Fremdsprache in Italien, Dissertation über Robert Walser (nicht abgeschl.), eigene Sprachschule, mehrere eigene Veröffentlichungen (lit., wiss.), Lit.-Agentin für ital. u. dt. Verlage, seit 1998 hauptsächliche literarische Übersetzungen, Arbeit an mehreren Themenbereichen für eigene Veröffentlichungen.]]></description>
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<title><![CDATA[Textstudio Monika Lustig - Karlsruhe, Übersetzungen, Italienische Literatur, Literarische Texte  &amp; Veranstaltungen]]></title>
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<title><![CDATA[Datenschutzerklärung | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 20 May 2018 02:02:05 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Tue, 22 May 2018 01:48:6 +0000</lastPubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/privacy-policy/">https://textstudio.edition-converso.com/privacy-policy/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><h2>Datenschutz</h2> <p>Die Betreiber dieser Seiten (<a href="https://textstudio.edition-converso.com">textstudio.edition-converso.com</a>) nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung. Die Nutzung unserer Website ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder E-Mail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. 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<title><![CDATA[Die Heimatliebe | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sat, 03 Mar 2018 23:00:03 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Wed, 28 Mar 2018 07:55:4 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/die-liebe-oeffnet-tor-und-tuer/"><![CDATA[Die Liebe öffnet Tor und Tür]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/die-heimatliebe/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/Die-Heimatliebe-1024x1420.jpg" /></a></p>Roswitha Haring wird lesen und erzählen. In das Gespräch mit ihr werden Positionen von Göran Rosenberg, Bernhard Schlink und Robert Menasse hineinverwoben. roswitha-haring.deViktor Pantiouchenko wird die Worte mit seinem Akkordeon einfangen und uns unterhaltsam einheizen. Ein Ausschnitt aus dem unvollendeten Roman „Die wankelmütige Heimkehrerin“ von Monika Lustig schließt diese Veranstaltungsreihe, die ewig, wie die Liebe nun mal ist, hätte weitergehen können. Neues verlangt nach Aufmerksamkeit, Zeit und Kraft: die Edition Converso. edition-converso.com – coming soon.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/die-heimatliebe/">https://textstudio.edition-converso.com/die-heimatliebe/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/Die-Heimatliebe-1024x1420.jpg" /></figure><p>Im Märzen (25.03.2018), da der Bauer sein Rösslein einspannt, geht es um „Heimatliebe – für Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger“ mit <b>Roswitha Haring</b> & anderen. Und zum dritten Mal in Karlsruhe <b>Viktor Pantiouchenko</b> und sein ukrainisches Akkordeon.</p><hr /><h2>Heimat!</h2><p>Kaum ein anderer Begriff ruft derzeit disparatere Reaktionen hervor, die vom überheblichen Schmunzeln bis hin zu unverhohlener Ablehnung reichen. Schließlich, so der vermeintliche Konsens, ist der moderne Mensch überall, global und ohne Grenzen gleich welcher Art daheim, eingezwängt zwischen Bildschirm, Ohrstöpsel und ökologisch getuntem Fortbewegungsmittel. Nostalgisches Abtasten lokaler Horizonte führe nur zu populistischen Ressentiments und fremdenfeindlichem Denken und Handeln.</p><p>Dass nun in der kommenden Bundesregierung gar ein Heimatministerium vorgesehen ist, institutionalisiert das grundsätzlich Falschverstandene an diesem Phänomen, ja es hat m.E. auch etwas Skandalöses. Zu lange und zu unbedacht wurde in den letzten Jahren die Deutungshoheit von „Heimat“ Gruppierungen überlassen, die dumpfbackig bis bedrohlich an das zerstörerische Potential von „Heimat“ anknüpfen wollen, das es historisch betrachtet zweifellos in der Geschichte Europas hatte.<br />Gleichwohl ist die Verbundenheit mit einem Ort für die menschliche Existenz so wesenhaft wie die Notwendigkeit eines Zuhauses. Weder das eine noch das andere wird den weltweit Flüchtenden, den von Bomben wie durch Armut und Hunger Vertriebenen, von den Kriegsherren samt Ministerinnen auch nur mit einem einzigen Gedanken zuerkannt.</p><p>Heimat wird in einem blutigen Sinne zur Utopie. Dass für uns, die wir das Privileg eines schützenden Zu-Hauses haben, das Bedürfnis nach Verbundenheit mit einem konkreten Ort auch ein gerüttelt Maß an Verantwortung mit sich bringt, wird <b>Roswitha Haring</b> in ihrem atmosphärisch dichten Essay Heimat, Dorrheeme darlegen (Lettre International, März 2017): Als ihre Heimat DDR zu einem Nicht-Ort erklärt wurde, ihre Auflösung sofort und mit allem, mit jedem Buch, jedem Film, jeder Erinnerung beschlossene Sache war – da wurde die Sprache und das Schreiben zu einem wahren Rettungsanker.</p><figure><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/Roswitha-Haring.jpg" /><figcaption>Roswitha Haring</figcaption></figure><p><b>Roswitha Haring</b> wird lesen und erzählen. In das Gespräch mit ihr werden Positionen von Göran Rosenberg, Bernhard Schlink und Robert Menasse hineinverwoben. <a href="http://roswitha-haring.de">roswitha-haring.de</a><br /><b>Viktor Pantiouchenko</b> wird die Worte mit seinem Akkordeon einfangen und uns unterhaltsam einheizen.</p><iframe title="Viktor Pantiouchenko - Katüscha" src="https://www.youtube.com/embed/CrAvNgujsDA?feature=oembed&rel=0&modestbranding=1&controls=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe><p>Ein Ausschnitt aus dem unvollendeten Roman „Die wankelmütige Heimkehrerin“ von <b>Monika Lustig</b> schließt diese Veranstaltungsreihe, die ewig, wie die Liebe nun mal ist, hätte weitergehen können. Neues verlangt nach Aufmerksamkeit, Zeit und Kraft: die Edition Converso. <a href="https://edition-converso.com">edition-converso.com</a> – coming soon. </p><hr /><p>Bürgerzentrum Innenstadt<br />Adlerstraße 33</p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/BNN_27.03.2018_Kultur-KA_Seite-23_Roswitha-Haring_Lesung_Abschluss-Reihe-Die-Liebe-öffnet-Tor-und-Tür-1024x576.jpg" /></figure> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/IMG_4898-1024x613.jpg" title="Die Heimatliebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/IMG_4875-1024x1536.jpg" title="Die Heimatliebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/IMG_4900-1024x1367.jpg" title="Die Heimatliebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/IMG_4943-1024x683.jpg" title="Die Heimatliebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/IMG_4948-1024x1536.jpg" title="Die Heimatliebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/IMG_4964-1024x718.jpg" title="Die Heimatliebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/IMG_4966-1024x691.jpg" title="Die Heimatliebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/IMG_4971-1024x714.jpg" title="Die Heimatliebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/IMG_4932-1024x1536.jpg" title="Die Heimatliebe" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/03/BNN_27.03.2018_Kultur-KA_Seite-23_Roswitha-Haring_Lesung_Abschluss-Reihe-Die-Liebe-öffnet-Tor-und-Tür.pdf">Badische Neueste Nachrichten, 27. März 2018</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/die-heimatliebe/">https://textstudio.edition-converso.com/die-heimatliebe/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Veröffentlichungen | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 09:44:02 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Mon, 28 Jan 2019 08:34:3 +0000</lastPubDate>
<description><![CDATA[Auszug aus meinen Übersetzungstiteln (und einigen eigenen Schriften) beinhaltet nicht jene, die zum reinen Broterwerb, die unter Pseudonym entstanden oder diejenigen, die aus gänzlich fremdanmutenden Gründen letztlich nicht veröffentlicht wurden. Mit Camilleri und seinen historischen Romanen fühlte ich mich wie in einer engen Liaison („il moroso“) – ich unverbesserliche passionaria! Trotz guter Übersetzungskritiken wurde irgendwann der Daumen gesenkt (wessen?). Santo Piazzese hat weiter geschrieben, siehe krimi-couch.de – doch kein deutscher Verlag wollte einen Autor mit Vorleben. Von Fabio Stassi durfte ich mehrere Texte auch für Lettre International übersetzen. Und es geht weiter. Und obwohl ich des ballo sardo nicht mächtig bin, darf ich stolz sein, dem Clan der Chironis – MARCELLO FOIS – anzugehören. Übersetzungen Santo Piazzese Blaue Blumen zu Allerseelen Originaltitel: „Il soffio della valanga“, Sellerio Palermo, 2002 Edition Converso/Bad Herrenalb, 2019 ISBN:978-3-9819763-0-4 Simona Vinci Erste Wahrheit Originaltitel: „La prima verità”, Einaudi Turin, 2016 Massimo Carlotto Der Tourist mit Cathrine Hornung Originaltitel: „Il turista”, Rizzoli Mailand, 2016 Folio Verlag Bozen/Wien, 2017 ISBN 978-3-85256-728-0 Giovanni Tesio Ich, der ich zu euch spreche Primo Levi im Gespräch mit Giovanni Tesio, Einaudi 2016 Mit einem Nachwort von Maike Albath Secession Verlag Berlin/Zürich, März 2017 ISBN: 978-3-906910-07-9 Nicola Lagioia Eiskalter Süden Originaltitel „La Ferocia“, Einaudi 2014, Premio Strega 2015 Secession Verlag Berlin/Zürich, September 2016 ISBN: 978-3-905951-89-9 Leonardo Sciascia Das ägyptische Konzil Originaltitel „Il consiglio d’Egitto“, Adelphi 1978 Mit einem Nachwort von Maike Albath Die Andere Bibliothek, Mai 2016 Gianrico Carofiglio Trügerische Gewissheit Originaltitel „Una mutevole verità“, Einaudi 2014 Folio Verlag Bozen/Wien, März 2016 ISBN: 978-3-85256-685-6 Giorgio Chiesura Hingabe Originaltitel „Villa dei cani“, Marsilio editore 2001 Mit einer Nachbemerkung der Übersetzerin Secession Verlag Berlin/Zürich, März 2015 ISBN: 978-3-905951-30-1 Villa dei cani – Incontro personale con un romanzo erotico Vortrag (auf Italienisch) von Monika Lustig, auf der Chiesura-Konferenz, Juni 2014, Universität Padua aufgenommen in die Schriftreihe Biblioteca di «Studi novecenteschi» herausgegeben von Cesare de Michelis Gian Carlo Fusco Die Unerwünschten. Als Amerika die Mafia nach Hause schickte. (Gli indesiderabili), Sellerio 2012 Berenberg Verlag, März 2014 Fabio Stassi Ein Pakt fürs Leben Originaltitel „L’ultimo ballo di Charlot“, Sellerio 2012 In 19 Sprachen übersetzt Kein & Aber, 2013 ISBN: 978-3-0369-5677-0 Marcello Fois Der Tod wäscht alles rein List 2002 (Dura madre), Einaudi 2001 „Blickfolge“ (1. Kapitel aus „Die schöne Mercede und der Meisterschmied“) und „Fährschiffe“ (aus Fois: In Sardegna non c’è il mare, 2007) in der Anthologie „Sardinien – Eine literarische Einladung“ Verlag Klaus Wagenbach, März 2011 Die schöne Mercede und der Meisterschmied (Stirpe, 2009, Einaudi) mit einem Nachwort der Übersetzerin Die Andere Bibliothek, Eichborn Juni 2011 Zwischen den Zeiten (Nel tempo di mezzo), Einaudi 2012, Die Andere Bibliothek, April 2014 Andrea De Carlo Die ganz große Nummer Piper 2004 (I veri nomi), Mondadori 2003 Wenn der Wind dreht Diogenes Februar 2007 (Giro di Vento), Bompiani 2004 – 2013: 4. Auflage Simonetta Agnello-Hornby Die Mandelpflückerin Piper Verlag September 2003 (La Mennulara), Feltrinelli 2002 Die Marchesa Piper Februar 2006 (La zia marchesa), Feltrinelli 2004, mit einem Nachwort der Übersetzerin, nominiert für den Leipziger Buchmessenpreis Die geheimen Briefe der...<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/works/">https://textstudio.edition-converso.com/works/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><h2>Auszug</h2><p>aus meinen Übersetzungstiteln (und einigen eigenen Schriften) beinhaltet nicht jene, die zum reinen Broterwerb, die unter Pseudonym entstanden oder diejenigen, die aus gänzlich fremdanmutenden Gründen letztlich nicht veröffentlicht wurden. </p><p>Mit Camilleri und seinen historischen Romanen fühlte ich mich wie in einer engen Liaison („il moroso“) – ich unverbesserliche passionaria! Trotz guter Übersetzungskritiken wurde irgendwann der Daumen gesenkt (wessen?). Santo Piazzese hat weiter geschrieben, siehe <a href="http://krimi-couch.de">krimi-couch.de</a> – doch kein deutscher Verlag wollte einen Autor mit Vorleben.</p><p>Von Fabio Stassi durfte ich mehrere Texte auch für <a href="http://www.lettre.de">Lettre International</a> übersetzen. Und es geht weiter. Und obwohl ich des ballo sardo nicht mächtig bin, darf ich stolz sein, dem Clan der Chironis – MARCELLO FOIS – anzugehören.</p><h2>Übersetzungen</h2><p><b>Santo Piazzese</b><br />Blaue Blumen zu Allerseelen<br />Originaltitel: „Il soffio della valanga“, Sellerio Palermo, 2002<br /><a href="https://www.edition-converso.com/b%C3%BCcher/blaue-blumen-zu-allerseelen">Edition Converso/Bad Herrenalb</a>, 2019<br />ISBN:978-3-9819763-0-4 </p><hr /><p><b>Simona Vinci</b><br />Erste Wahrheit<br />Originaltitel: „La prima verità”, Einaudi Turin, 2016 </p><hr /><p><b>Massimo Carlotto</b><br />Der Tourist<br />mit Cathrine Hornung<br />Originaltitel: „Il turista”, Rizzoli Mailand, 2016<br /><a href="http://folioverlag.com">Folio Verlag Bozen/Wien</a>, 2017<br />ISBN 978-3-85256-728-0 </p><hr /><p><b>Giovanni Tesio</b><br />Ich, der ich zu euch spreche<br />Primo Levi im Gespräch mit Giovanni Tesio, Einaudi 2016<br />Mit einem Nachwort von Maike Albath<br /><a href="http://secession-verlag.com">Secession Verlag Berlin/Zürich</a>, März 2017<br />ISBN: 978-3-906910-07-9 </p><hr /><p><b>Nicola Lagioia</b><br />Eiskalter Süden <br />Originaltitel „La Ferocia“, Einaudi 2014, Premio Strega 2015<br /><a href="http://secession-verlag.com">Secession Verlag Berlin/Zürich</a>, September 2016<br />ISBN: 978-3-905951-89-9 </p><hr /><p><b>Leonardo Sciascia</b><br />Das ägyptische Konzil<br />Originaltitel „Il consiglio d’Egitto“, Adelphi 1978<br />Mit einem Nachwort von Maike Albath<br /><a href="https://die-andere-bibliothek.de">Die Andere Bibliothek</a>, Mai 2016</p><hr /><p><b>Gianrico Carofiglio</b><br />Trügerische Gewissheit<br />Originaltitel „Una mutevole verità“, Einaudi 2014<br /><a href="http://folioverlag.com">Folio Verlag Bozen/Wien</a>, März 2016<br />ISBN: 978-3-85256-685-6</p><hr /><p><b>Giorgio Chiesura</b></p><p>Hingabe<br />Originaltitel „Villa dei cani“, Marsilio editore 2001<br />Mit einer Nachbemerkung der Übersetzerin<br /><a href="http://secession-verlag.com">Secession Verlag Berlin/Zürich</a>, März 2015<br />ISBN: 978-3-905951-30-1</p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/02/monika-lustig-villa-dei-cani-2014.pdf">Villa dei cani – Incontro personale con un romanzo erotico</a><br />Vortrag (auf Italienisch) von Monika Lustig, auf der Chiesura-Konferenz, Juni 2014, Universität Padua aufgenommen in die Schriftreihe Biblioteca di «Studi novecenteschi» herausgegeben von Cesare de Michelis</p><hr /><p><b>Gian Carlo Fusco</b><br />Die Unerwünschten. Als Amerika die Mafia nach Hause schickte.<br />(Gli indesiderabili), Sellerio 2012<br /><a href="http://berenberg-verlag.de">Berenberg Verlag</a>, März 2014</p><hr /><p><b>Fabio Stassi</b><br />Ein Pakt fürs Leben<br />Originaltitel „L’ultimo ballo di Charlot“, Sellerio 2012<br />In 19 Sprachen übersetzt<br /><a href="https://keinundaber.ch/de/">Kein & Aber</a>, 2013<br />ISBN: 978-3-0369-5677-0 </p><hr /><p><b>Marcello Fois</b></p><p>Der Tod wäscht alles rein<br />List 2002 (Dura madre), Einaudi 2001<br />„Blickfolge“ (1. Kapitel aus „Die schöne Mercede und der Meisterschmied“) und „Fährschiffe“ (aus Fois: In Sardegna non c’è il mare, 2007) in der Anthologie „Sardinien – Eine literarische Einladung“<br /><a href="http://www.wagenbach.de">Verlag Klaus Wagenbach</a>, März 2011</p><p>Die schöne Mercede und der Meisterschmied<br />(Stirpe, 2009, Einaudi) mit einem Nachwort der Übersetzerin<br /><a href="https://die-andere-bibliothek.de">Die Andere Bibliothek</a>, Eichborn Juni 2011</p><p>Zwischen den Zeiten<br />(Nel tempo di mezzo), Einaudi 2012,<br /><a href="https://die-andere-bibliothek.de">Die Andere Bibliothek</a>, April 2014 </p><hr /><p><b>Andrea De Carlo</b></p><p>Die ganz große Nummer<br />Piper 2004 (I veri nomi), Mondadori 2003</p><p>Wenn der Wind dreht<br />Diogenes Februar 2007 (Giro di Vento),<br />Bompiani 2004 – 2013: 4. Auflage </p><hr /><p><b>Simonetta Agnello-Hornby</b></p><p>Die Mandelpflückerin<br />Piper Verlag September 2003 (La Mennulara), Feltrinelli 2002<br />Die Marchesa<br />Piper Februar 2006 (La zia marchesa), Feltrinelli 2004, mit einem Nachwort der Übersetzerin,<br />nominiert für den Leipziger Buchmessenpreis</p><p>Die geheimen Briefe der Signora<br />Piper 2008 (Boccamurata), Feltrinelli 2007 </p><p>Ein Hauch Olivenöl – Eine sizilianische Familiengeschichte<br />Originaltitel „Un filo d’olio“, Sellerio editore 2011<br />Die Übersetzerin hätte der deutschen Fassung gerne den Titel „Im Sommer sprachen wir alle Sizilianisch“ gegeben.<br /><a href="http://www.ebersbach-simon.de">Ebersbach & Simon</a><br />ISBN: 978-3-86915-081</p><hr /><p><b>Carlo Lucarelli</b></p><p>Der rote Sonntag<br />Piper Verlag 2003 (La via delle oche), Sellerio 1998</p><p>Die schwarze Insel<br />Piper Verlag 2003 (L’isola dell’angelo caduto), Einaudi 2001 </p><hr /><p><b>Giovanni Chiara</b><br />Das sizilianische Spiel<br />Bertelsmann 2001 (L’agghiaccio), Marsilio editore 1999 </p><hr /><p><b>Isabella Bossi-Fedrigotti</b></p><p>Unter Freundinnen<br />Piper Verlag 1999 (Il catalogo delle amiche), Rizzoli 1998 </p><p>Der Tag, an dem er ging<br />Piper Verlag 2003 (Cari saluti), Rizzoli 2002 </p><hr /><p><b>Goffredo Parise</b><br />Der Geruch des Bluts<br />Piper Verlag 2002 (zusammen mit Victoria von Schirach) (L’odore del sangue), Rizzoli 1994 </p><hr /><p><b>Andrea Camilleri</b></p><p>Die sizilianische Oper<br />Piper Verlag 1999 mit Übersetzernachwort (Il birraio di Preston),<br />Sellerio editore 1998 </p><p>Jagdsaison<br />Piper Verlag 2001 (La stagione della caccia),<br />Sellerio editore 1998</p><p>Das launische Eiland<br />Piper Verlag 2001 (Il corso delle cose),<br />Sellerio editore 1998</p><p>Der Hahn im Korb<br />Piper Verlag 2001 (Il corso delle cose),<br />Sellerio editore 1998</p><p>Zusammen mit Saverio Lodato:<br />Mein Leben<br />Piper Verlag 2005 (La linea della palma), Sellerio 2002<br />mit einem Nachwort der Übersetzerin </p><hr /><p><b>Antonio Tabucchi</b><br />Viele Grüße<br />Heyne Verlag 1999 (Tanti saluti), Rosellina Archinto 1991 </p><hr /><p><b>Santo Piazzese</b></p><p>Die Verbrechen in der Via Medina-Sidonia<br />DuMont Buchverlag 1998/btb 2000 (I delitti di Via Medina-Sidonia),<br />Sellerio editore 1998 </p><p>Das Doppelleben von M. Laurent<br />DuMont Buchverlag 2000/btb 2001 (La doppia vita di M. Laurent),<br />Sellerio editore 1999 </p><hr /><p><b>Mario Krebs</b><br />Ulrike Meinhof – Ein Leben im Widerspruch<br />Rowohlt 1990, für Vita e morte di Ulrike Meinhof,<br /><a href="http://kaosedizioni.com">Kaos Edizioni</a>, 1991 </p><hr /><p><b>Aus dem Verlag Kaos edizioni</b><br />stammten wichtige, nicht mehr lieferbare Werke wie:<br /><b>Giorgio Galli</b> Affari di Stato = Staatsgeschäfte, 1994 und<br /><b>Guerino/Ruggeri</b> Berlusconi Inchiesta sul signor TV = Berlusconi – Showmeister der Macht, 1995. </p><h2>Eigenes</h2><p>Und immer schön lächeln. Aus dem zugigen Bergwerk des Übersetzens<br />für DAF − Zeitschrift, Februar 2009, Universität Siena − Arezzo</p><p>Black out<br />Text in Italienisch für die Anthologie Siciliy Black Bonanno editore, 2009</p><p>Leoluca Orlando – Palermos Bürgermeister im Kampf gegen die Mafia <br />Lübbe Verlag, 1995</p></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/works/">https://textstudio.edition-converso.com/works/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Impressum | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 09:03:02 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Sun, 20 May 2018 02:02:3 +0000</lastPubDate>
<description><![CDATA[Textstudio Monika Lustig Monika Lustig Yorckstraße 29 D-76185 Karlsruhe Telefon: +49-721 160 7821 Telefax: +49-721 120 5524 eMail: info@textstudio.edition-converso.com https://textstudio.edition-converso.com Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV Monika Lustig (Anschrift wie oben) Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz DE 198391840 Haftungsausschluss für Inhalte und Links Alle Angaben und Daten wurden nach bestem Wissen erstellt, es wird jedoch keine Gewähr für deren Vollständigkeit und Richtigkeit übernommen. Für den Inhalt externer Links ist die Betreiberin dieser Seite nicht verantwortlich. Die mit meiner Website verlinkten Seiten waren zum Zeitpunkt der Linksetzung frei von illegalen Inhalten, und ich habe keinen Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf die Inhalte der verlinkten Seiten. Alle Rechte vorbehalten. Die Reproduktion oder Modifikation ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt. All rights reserved. Reproduction or modification in whole or in part without express written permission is prohibited. Portraitfoto Peter Möldner<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/impressum/">https://textstudio.edition-converso.com/impressum/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><p><b>Textstudio Monika Lustig</b><br />Monika Lustig<br />Yorckstraße 29<br />D-76185 Karlsruhe </p><p>Telefon: +49-721 160 7821<br />Telefax: +49-721 120 5524</p><p><a href="javascript:getMailto('info','textstudio.edition-converso.com','from textstudio.edition-converso.com','');" title="info @ textstudio.edition-converso.com">eMail: info@textstudio.edition-converso.com</a><br /><a href="https://textstudio.edition-converso.com">https://textstudio.edition-converso.com</a></p><p><b>Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV</b><br />Monika Lustig (Anschrift wie oben)</p><p><b>Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz</b><br />DE 198391840 </p><p><b>Haftungsausschluss für Inhalte und Links</b></p><p>Alle Angaben und Daten wurden nach bestem Wissen erstellt, es wird jedoch keine Gewähr für deren Vollständigkeit und Richtigkeit übernommen. Für den Inhalt externer Links ist die Betreiberin dieser Seite nicht verantwortlich. Die mit meiner Website verlinkten Seiten waren zum Zeitpunkt der Linksetzung frei von illegalen Inhalten, und ich habe keinen Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf die Inhalte der verlinkten Seiten.</p><p>Alle Rechte vorbehalten. Die Reproduktion oder Modifikation ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt. All rights reserved. Reproduction or modification in whole or in part without express written permission is prohibited.</p><p><b>Portraitfoto</b><br />Peter Möldner</p></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/impressum/">https://textstudio.edition-converso.com/impressum/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Monika Lustig | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 09:00:02 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Fri, 30 Mar 2018 11:34:3 +0000</lastPubDate>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/about/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/02/monika-lustig-300.jpg" /></a></p>Monika Lustig Vita Germanica Ende 2000: verließ ich MEIN Italien – Florenz, Greve in Chianti, Palermo, Modena, Sardinien, Insel ELBA, ging zurück nach Deutschland. Wie eine Nichtschwimmerin in kalten Gewässern. Und ausgerechnet in Karlsruhe, wo ich acht Jahre nach Kriegsende in einem Haus zur Welt kam, das wie viele Häuser dort erst nach dem Krieg zerstört worden war, machte ich mich auf die Suche nach Restbeständen einer alten, 1979 zurückgelassenen Heimat. In jenem Jahr hatte ich mein Studium der Philosophie und Germanistik an der Ruprecht-Karl-Universität, Heidelberg, abgeschlossen, wie es so schön heißt, aber mit einer Dissertation sollte es weiter- oder erst richtig losgehen. „Dass der Ruf, der von Italien ausging, auf Sie viel stärker wirkte und verlockender war als akademische Mühen, ist doch ganz natürlich!“ so der bald hundertjährige Hans-Georg Gadamer 1999 am Telefon, als ich ihn zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde von Siracusa befragte. Es klang wie eine Absolution. Und, dass sich anheischig machen, Italien und die Italiener zu verstehen, einem nicht einfachen Studienfach gleichzusetzen war – diese Erfahrung hatte ich teuer bezahlt. 2001 Übersetzen, das ist ortsungebunden. Leicht gesagt. Überall kann man sich niederlassen und dieses Gewerbe ausüben. Die Sprachen, die Länder, die Erfahrungen, die trägt man mit sich. Ein ganzes Land im Leib. Also übersetzte ich weiter, im inneren Dialog mit dem Italienischen, die ganz und gar nicht vertrauten Karlsruher Töne am Ohr. Camilleri, Agnello-Hornby, Lucarelli, De Carlo, Fois, Fusco, Stassi und mehr. Und ich schrieb, schrieb um, schrieb erneut an meinem Roman „Die Wankelmütige Heimkehrerin”. Ich schrieb andere Geschichten für die Schublade. Ich schrieb Gutachten und Bittbriefe an Verlage, sich doch bitteschön für die vielen meiner literarischen Lieben zu erwärmen. Pier Paolo Pasolini …besetzte mein Denken, ich arbeitete mich an ihm ab. 2008 – wurde mein Interesse für Pier Paolo Pasolini und sein Werk zur Leidenschaft: Im Rahmen der „Europäischen Kulturtage: Rom“ hielt ich in der Literarischen Gesellschaft einen Vortrag über das „Leben und Sterben von PPP“. Und wie es vielen ergeht, die mit diesem Renaissancemenschen in Berührung kommen: er besetzte mein Denken, ich arbeitete mich an ihm ab. Ich erwarb die Rechte an dem Pasolini-Text „Pasolini in Weimar 1942.“ hielt darüber im Rahmen der Konferenz „Pasolini und seine Reisen“ im Deutschen Historischen Museum in Berlin einen Vortrag. Es geht weiter. Mit Pasolini, mit „Der wankelmütigen Heimkehrerin“, mit Fois, mit Fusco … 2013 rief ich die Veranstaltungsreihe „Südwärts um die ganze Welt: Literatur. Gespräche. Philosophisches“ ins Leben. Blitzlichter auf Leben und Arbeiten in Italien Ende 1979 auf der Insel Elba, Capoliveri = Inselwinter, hartes Überlebenstraining, komplexe soziale Strukturen uralter Dorfgemeinschaften, Bergwerk, Etruskerreich, von den Felsen aus angeln, Flora und Fauna. Schnecken nach dem Regen mit nepitella. Spaghetti col riccio. Polpo alla livornese. Schiaccia ubriaca. Sprachlos werden. Eine neue Sprache mit unzähligen Kodes erlernen. Sich in ihr neu erschaffen. Mancherlei Fehlversuche. Mitarbeit an lokalen Zeitschriften und anderen Veröffentlichungen. Antrag auf Promotionsstipendium für Robert Walser wurde abgelehnt. 1982 die nächste Insel, Sardinien, Ulassai: Unterhalb des Wasserfalls Lequarci, wartete der Paradiesgarten mit Weinberg (Cannonau), Ölbäumen, fruchtbarer Gartenebene, Obst- und Nussbäumen...<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/about/">https://textstudio.edition-converso.com/about/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/02/monika-lustig-300.jpg" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/02/monika-lustig-300.jpg" /><figcaption>Monika Lustig</figcaption></figure><h2>Vita Germanica</h2><p><b>Ende 2000</b>: verließ ich MEIN Italien – Florenz, Greve in Chianti, Palermo, Modena, Sardinien, Insel ELBA, ging zurück nach Deutschland. Wie eine Nichtschwimmerin in kalten Gewässern. Und ausgerechnet in Karlsruhe, wo ich acht Jahre nach Kriegsende in einem Haus zur Welt kam, das wie viele Häuser dort erst nach dem Krieg zerstört worden war, machte ich mich auf die Suche nach Restbeständen einer alten, 1979 zurückgelassenen Heimat. In jenem Jahr hatte ich mein Studium der Philosophie und Germanistik an der Ruprecht-Karl-Universität, Heidelberg, abgeschlossen, wie es so schön heißt, aber mit einer Dissertation sollte es weiter- oder erst richtig losgehen. „Dass der Ruf, der von Italien ausging, auf Sie viel stärker wirkte und verlockender war als akademische Mühen, ist doch ganz natürlich!“ so der bald hundertjährige Hans-Georg Gadamer 1999 am Telefon, als ich ihn zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde von Siracusa befragte. Es klang wie eine Absolution. Und, dass sich anheischig machen, Italien und die Italiener zu verstehen, einem nicht einfachen Studienfach gleichzusetzen war – diese Erfahrung hatte ich teuer bezahlt.</p><p><b>2001</b> Übersetzen, das ist ortsungebunden. Leicht gesagt. Überall kann man sich niederlassen und dieses Gewerbe ausüben. Die Sprachen, die Länder, die Erfahrungen, die trägt man mit sich. Ein ganzes Land im Leib. Also übersetzte ich weiter, im inneren Dialog mit dem Italienischen, die ganz und gar nicht vertrauten Karlsruher Töne am Ohr. Camilleri, Agnello-Hornby, Lucarelli, De Carlo, Fois, Fusco, Stassi und mehr. Und ich schrieb, schrieb um, schrieb erneut an meinem Roman „Die Wankelmütige Heimkehrerin”. Ich schrieb andere Geschichten für die Schublade. Ich schrieb Gutachten und Bittbriefe an Verlage, sich doch bitteschön für die vielen meiner literarischen Lieben zu erwärmen. </p><blockquote><p> Pier Paolo Pasolini<br />…besetzte mein Denken, ich arbeitete mich an ihm ab.</p></blockquote><p><b>2008</b> – wurde mein Interesse für Pier Paolo Pasolini und sein Werk zur Leidenschaft: Im Rahmen der „Europäischen Kulturtage: Rom“ hielt ich in der Literarischen Gesellschaft einen Vortrag über das „Leben und Sterben von PPP“. Und wie es vielen ergeht, die mit diesem Renaissancemenschen in Berührung kommen: er besetzte mein Denken, ich arbeitete mich an ihm ab. Ich erwarb die Rechte an dem Pasolini-Text „Pasolini in Weimar 1942.“ hielt darüber im Rahmen der Konferenz <a href="http://www.dhm.de/archiv/kino/docs/Zeughauskino_Pasolini_September_Oktober_2011.pdf">„Pasolini und seine Reisen“</a> im Deutschen Historischen Museum in Berlin einen Vortrag. </p><p>Es geht weiter. Mit Pasolini, mit „Der wankelmütigen Heimkehrerin“, mit Fois, mit Fusco …<br /><b>2013</b> rief ich die Veranstaltungsreihe „Südwärts um die ganze Welt: Literatur. Gespräche. Philosophisches“ ins Leben.</p><hr /><h2>Blitzlichter auf Leben und Arbeiten in Italien</h2><p>Ende <b>1979</b> auf der Insel Elba, Capoliveri = Inselwinter, hartes Überlebenstraining, komplexe soziale Strukturen uralter Dorfgemeinschaften, Bergwerk, Etruskerreich, von den Felsen aus angeln, Flora und Fauna. Schnecken nach dem Regen mit nepitella. Spaghetti col riccio. Polpo alla livornese. Schiaccia ubriaca. Sprachlos werden. Eine neue Sprache mit unzähligen Kodes erlernen. Sich in ihr neu erschaffen. Mancherlei Fehlversuche. Mitarbeit an lokalen Zeitschriften und anderen Veröffentlichungen. Antrag auf Promotionsstipendium für Robert Walser wurde abgelehnt. </p><p><b>1982</b> die nächste Insel, Sardinien, Ulassai: Unterhalb des Wasserfalls Lequarci, wartete der Paradiesgarten mit Weinberg (Cannonau), Ölbäumen, fruchtbarer Gartenebene, Obst- und Nussbäumen aller Spezies und immer Früchte tragend, von den Nespole bis zu den Kaki und den Nikolausäpfeln. Stein- und Korkeichen, Wacholder, Erdbeerbäume. Tiefe grüne Teiche, gefräßige Wildschweine, listige Füchse, beeindruckende Schlangen. Ein lustiges Bächlein mit flinken Forellen zur Bewässerung der Äcker. Und dort kam mein Sohn zur Welt. Das Glück war rund. Die Verdienstunmöglichkeiten beträchtlich. </p><p>Ab <b>1985</b> Unterrichtstätigkeit Deutsch als Fremdsprache, auf allen Stufen, in Modena, Portoferraio, Florenz; Italienisch für Ausländer im eigenen STUDIO FIORE BLU. Dolmetschen, technische Übersetzungen. </p><blockquote><p> …mein erstes Übersetzungsbuch:<br />„Leben und Sterben der Ulrike Meinhof“</p></blockquote><p><b>1990</b> endlich zurück zur Literatur: Agentin, literarische Übersetzerin. Mein erstes Übersetzungsbuch war eines INS Italienische: „Leben und Sterben der Ulrike Meinhof“ von Mario Krebs. Das war ein Statement.</p><p><b>1993</b> – Eine Biografie über Leoluca Orlando schreiben, lautete mein Verlagsauftrag. Und ich schrieb. Und Sizilien, die dritte Insel, packte mich mit festem Griff. Bis heute. Ich entwarf einen erzählenden Dokumentarfilm über den Palermer Frühling („voci dall’off“), lernte Sizilianisch, freundete mich mit sizilianischen Autoren an, übersetzte sie, diskutierte mit ihnen. Und ich schrieb weiter. </p><p>Mittlerweile vom sardischen Ehemann getrennt, lebte ich mit meinem Sohn in Greve in Chianti – Gegend, wo der auf Touristenpaare spezialisierte Massenmörder Il Mostro di Firenze sein Unwesen trieb. Die 80er, 90er Jahre füllten die Kriminalstatistiken, aber nicht die Gefängnisse, und läuteten mit Berlusconi ein neues schreckliches Ventennio ein. Ich spezialisierte mich dank meiner Zusammenarbeit mit Kaos edizioni Milano auf politische Literatur im weitesten Sinn, landete <b>1995</b> als Agentin einen Bestseller „Via col vento in Vaticano“, in viele Sprachen übersetzt. </p><p><b>1997-1999</b> in Florenz – Mitarbeit als Co-Autorin am großen Deutsch-Italienischen Wörterbuch Zanichelli-Klett, dann wegen sich häufender Übersetzungsaufträge beendet. </p><p><b>Der Schritt zurück war unglaublich, tollkühn, schmerzlich. </b></p><p>Ende.</p></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/about/">https://textstudio.edition-converso.com/about/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Kontakt | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 07:14:02 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Sat, 03 Mar 2018 10:37:3 +0000</lastPubDate>
<description><![CDATA[Übersetzungen: Italienische Literatur Literarische Texte Veranstaltungen Monika Lustig Yorckstraße 29 D-76185 Karlsruhe Telefon: +49 171 5253832 eMail: info@textstudio.edition-converso.com Mitgliedschaften Badische Bibliotheksgesellschaft Literarische Gesellschaft Karlsruhe Übersetzerhaus Looren Allgemeiner Konsumverein Braunschweig VdÜ – Die Literaturübersetzer Freundeskreis Literaturhaus Heidelberg e.V. Kontakt<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/contact/">https://textstudio.edition-converso.com/contact/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><h4>Übersetzungen: Italienische Literatur<br />Literarische Texte<br />Veranstaltungen </h4><p>Monika Lustig<br />Yorckstraße 29<br />D-76185 Karlsruhe </p><p>Telefon: +49 171 5253832<br /><a href="javascript:getMailto('info','textstudio.edition-converso.com','from textstudio.edition-converso.com','');" title="info @ textstudio.edition-converso.com">eMail: info@textstudio.edition-converso.com</a></p><h4>Mitgliedschaften</h4><ul><li> <a href="http://www.blb-karlsruhe.de">Badische Bibliotheksgesellschaft</a> </li><li> <a href="http://literaturmuseum.de">Literarische Gesellschaft Karlsruhe</a></li><li> <a href="https://www.looren.net">Übersetzerhaus Looren</a> </li><li> <a href="http://konsumverein.de">Allgemeiner Konsumverein Braunschweig</a> </li><li> <a href="http://literaturuebersetzer.de">VdÜ – Die Literaturübersetzer</a> </li><li> <a href="http://literaturhausheidelberg.de/freundeskreis/">Freundeskreis Literaturhaus Heidelberg e.V.</a> </li></ul><h4>Kontakt</h4></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/contact/">https://textstudio.edition-converso.com/contact/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Religionen der Liebe | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 28 Jan 2018 08:18:01 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Mon, 05 Mar 2018 09:08:2 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/die-liebe-oeffnet-tor-und-tuer/"><![CDATA[Die Liebe öffnet Tor und Tür]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/religionen-der-liebe/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/01/Die-Liebe-in-den-Religionen-sqare.jpg" /></a></p>„Das Allerschönste aber“, sprach sie, „das Wahre, das Hoffnung bündelt, in niedere Dienste niemals zu dingen ist, wird selten dem Auge sich offenbaren. Sieh dort! Auf grauem von Menschenhand bezähmten Stein Sonne aus Jahrmillionen, von einem Himmel gesandt, doch die Vollkommenheit ist erst durch Künstlers Hand.“ Anonyme Lehrmeisterin, Ende 19. Jh. Stefan Weidner Jenseits des Westens – für ein neues kosmopolitisches Denken, heißt dein nächstes Buch, das in wenigen Wochen erscheinen wird. Jenseits des Westens – der Titel birgt bereits eine kleine Stolperfalle – wer glaubt schließlich nicht zu wissen, was damit, was mit WESTEN gemeint ist? Wir wären jedoch heute nicht hier, gäbe es nicht eine andere Verortung zu verhandeln. Die vermeintliche Gewissheit, die wir in die Terminologie der Himmelsrichtungen legen, wird in deinem Buch bis in ihre Grundfesten, wunderbar erzählt, mit weltumspannendem Faktenwissen erschüttert und aufgebrochen. ERSTE SCHRITTE ist die Einleitung überschrieben und sich voller Neugier in Bewegung setzen, ist Programm – ja, ich möchte behaupten, Körperlichkeit und Sinnlichkeit stellen das unverkennbare Merkmal deiner theoretischen Auseinandersetzung mit diesem Stoff. Besonders spannend das Modell der Ent-Fremdung und ihrer Paradoxien. Köstlich zu lesen, wie dir praktisch vor der Haustür, also in Köln, eine Art poetischer Bettlerorden die Augen öffnete und dir einen Riss, einen Zwiespalt im gängigen, auch von dir geteilten Bild vom WESTEN und seinem vermeintlichen Gegensatz, dem Orient offenbart hat. Bitte schildere etwas von diesen deinen arabischen Freunden. Im dritten Abschnitt Kosmopolitische Anläufe überschrieben, würde mich das Stichwort „Heimat als Utopie“ nicht ganz uneigennützig interessieren – schließlich soll die kommende Veranstaltung sich mit Heimat für Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger befassen. Willst du uns etwas von dieser Utopie verkosten lassen? Gartensaal Schloss Karlsruhe Mit Stefan Weidner, Ruddi Sodemann, Monika Lustig Eintritt: 15,-/10,- € Flyer #3 Stefan Weidner, Jahrgang 1967, studierte Islamwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn und ist Übersetzer arabischer Lyrik und Literaturkritiker. 2001-2016 war er Chefredakteur der Kulturzeitschrift Art&Thought/ Fikrun wa Fann des Goethe-Instituts. Er erhielt u. a. den Clemens-Brentano-Preis, den Johann-Heinrich-Voß-Preis und den Paul-Scheerbart-Preis. Stefan Weidner lebt in Köln. Wir waren es gewohnt, dass Europa und Nordamerika die Welt dominieren. Mit der Globalisierung melden andere Großmächte politische und wirtschaftliche Ansprüche an und stellen die westliche Weltdeutung in Frage. Fortschritt, Säkularisierung, Liberalismus: Warum sollten diese Prinzipien unserer Ideengeschichte für den ganzen Globus gelten? Stefan Weidner ist ein Anhänger der Aufklärung. Deshalb plädiert er dafür, Weltentwürfe aus Arabien, Afrika oder China ernst zu nehmen. Wir brauchen ein kosmopolitisches Denken, das die Vorstellung kultureller Überlegenheit überwindet Liebe Monika, vielen Dank für das schöne Feed-Back! Ich kann es meinerseits zurückgeben: Es war eine der schönsten Veranstaltungen, die ich gemacht habe. Und von meiner Perspektive aus betrachtet lief alles perfekt. Vor allem ist es Dir gelungen, ein gutes Publikum zu bekommen und ein volles Haus. Das schaffen viele professionelle Veranstalter nicht. Deine Leidenschaft – und das Leiden an kleineren, allen anderen kaum sichtbaren Mängelchen – macht sich also bezahlt. Da kann ich nur sagen: weiter so! Und dann Grüße an Roswitha! Herzlich Videos Auszug aus Shir ha-Shirim vorgetragen von...<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/religionen-der-liebe/">https://textstudio.edition-converso.com/religionen-der-liebe/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/01/Die-Liebe-in-den-Religionen-sqare.jpg" /></figure><blockquote><p>„Das Allerschönste aber“, sprach sie, „das Wahre, das Hoffnung bündelt, in niedere Dienste niemals zu dingen ist, wird selten dem Auge sich offenbaren. Sieh dort! Auf grauem von Menschenhand bezähmten Stein Sonne aus Jahrmillionen, von einem Himmel gesandt, doch die Vollkommenheit ist erst durch Künstlers Hand.“<br /></p><p>Anonyme Lehrmeisterin, Ende 19. Jh.</p></blockquote><p>Stefan Weidner Jenseits des Westens – für ein neues kosmopolitisches Denken, heißt dein nächstes Buch, das in wenigen Wochen erscheinen wird.</p><p>Jenseits des Westens – der Titel birgt bereits eine kleine Stolperfalle – wer glaubt schließlich nicht zu wissen, was damit, was mit WESTEN gemeint ist? Wir wären jedoch heute nicht hier, gäbe es nicht eine andere Verortung zu verhandeln. Die vermeintliche Gewissheit, die wir in die Terminologie der Himmelsrichtungen legen, wird in deinem Buch bis in ihre Grundfesten, wunderbar erzählt, mit weltumspannendem Faktenwissen erschüttert und aufgebrochen. ERSTE SCHRITTE ist die Einleitung überschrieben und sich voller Neugier in Bewegung setzen, ist Programm – ja, ich möchte behaupten, Körperlichkeit und Sinnlichkeit stellen das unverkennbare Merkmal deiner theoretischen Auseinandersetzung mit diesem Stoff.</p><p>Besonders spannend das Modell der Ent-Fremdung und ihrer Paradoxien. Köstlich zu lesen, wie dir praktisch vor der Haustür, also in Köln, eine Art poetischer Bettlerorden die Augen öffnete und dir einen Riss, einen Zwiespalt im gängigen, auch von dir geteilten Bild vom WESTEN und seinem vermeintlichen Gegensatz, dem Orient offenbart hat. Bitte schildere etwas von diesen deinen arabischen Freunden.</p><p>Im dritten Abschnitt Kosmopolitische Anläufe überschrieben, würde mich das Stichwort „Heimat als Utopie“ nicht ganz uneigennützig interessieren – schließlich soll die kommende Veranstaltung sich mit Heimat für Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger befassen. Willst du uns etwas von dieser Utopie verkosten lassen?</p><hr /><p>Gartensaal Schloss Karlsruhe<br />Mit Stefan Weidner, Ruddi Sodemann, Monika Lustig<br />Eintritt: 15,-/10,- €</p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/01/die-liebe-oeffnet-tor-und-tuer-3.pdf">Flyer #3</a></p><hr /><p><b>Stefan Weidner</b>, Jahrgang 1967, studierte Islamwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn und ist Übersetzer arabischer Lyrik und Literaturkritiker. 2001-2016 war er Chefredakteur der Kulturzeitschrift Art&Thought/ Fikrun wa Fann des Goethe-Instituts. Er erhielt u. a. den Clemens-Brentano-Preis, den Johann-Heinrich-Voß-Preis und den Paul-Scheerbart-Preis. Stefan Weidner lebt in Köln. Wir waren es gewohnt, dass Europa und Nordamerika die Welt dominieren. Mit der Globalisierung melden andere Großmächte politische und wirtschaftliche Ansprüche an und stellen die westliche Weltdeutung in Frage. Fortschritt, Säkularisierung, Liberalismus: Warum sollten diese Prinzipien unserer Ideengeschichte für den ganzen Globus gelten? Stefan Weidner ist ein Anhänger der Aufklärung. Deshalb plädiert er dafür, Weltentwürfe aus Arabien, Afrika oder China ernst zu nehmen. Wir brauchen ein kosmopolitisches Denken, das die Vorstellung kultureller Überlegenheit überwindet</p><hr /><blockquote><p> Liebe Monika, vielen Dank für das schöne Feed-Back! Ich kann es meinerseits zurückgeben: Es war eine der schönsten Veranstaltungen, die ich gemacht habe. Und von meiner Perspektive aus betrachtet lief alles perfekt. Vor allem ist es Dir gelungen, ein gutes Publikum zu bekommen und ein volles Haus. Das schaffen viele professionelle Veranstalter nicht. Deine Leidenschaft – und das Leiden an kleineren, allen anderen kaum sichtbaren Mängelchen – macht sich also bezahlt. Da kann ich nur sagen: weiter so! Und dann Grüße an Roswitha! Herzlich </p></blockquote><hr /><h2>Videos</h2><iframe src="https://www.youtube.com/embed/tf2nY3xu-n0?feature=oembed&rel=0&showinfo=0&controls=0" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe><p>Auszug aus Shir ha-Shirim vorgetragen von Rivka Hollaender</p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/gX35DwBsTrc?feature=oembed&rel=0&showinfo=0&controls=0" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe><p>Auszug aus dem Asma Asmaton (in der Übersetzung von Michalis Ganas) vorgetragen von Olga Papazisi</p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/yaU_rNlRxJA?feature=oembed&rel=0&showinfo=0&controls=0" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe><p>Cantico dei cantici vorgetragen von Monika Lustig</p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/01/P1220594-1024x768.jpg" title="Religionen der Liebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/01/P1220596-1024x768.jpg" title="Religionen der Liebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/01/P1220644-1024x768.jpg" title="Religionen der Liebe" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/01/BNN_30.01.2018_Kultur-KA_Seite-23_Religionen-der-Liebe_Gartensaal_Schloss-KA.pdf">Badische Neueste Nachrichten, 30. Januar 2018</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/religionen-der-liebe/">https://textstudio.edition-converso.com/religionen-der-liebe/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Die Liebe und die Kinder mit Steven Uhly | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 26 Nov 2017 08:12:11 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Mon, 05 Mar 2018 05:14:12 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/die-liebe-oeffnet-tor-und-tuer/"><![CDATA[Die Liebe öffnet Tor und Tür]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/die-liebe-und-die-kinder-mit-steven-uhly/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/11/Steven-Uhly-sqare.jpg" /></a></p>Nachdem wir im September auf unserer Erkundungsreise über den manchmal fernen Planeten Liebe die Romantische Liebe nur mehr kurz gestreift haben – es hätte noch viel zu erzählen gegeben – machen wir heute Station bei der selten thematisierten Liebe der Kinder, ihrer unhinterfragten, unverbrüchlichen Liebe zur Mutter, zu den Eltern. Der rote Faden ist hierbei, inhaltlich wie formal, der eines strukturellen Ungleichgewichts. Viel häufiger wird über die vermeintlich angeborene oder eben fehlende Mutterliebe spekuliert, geschrieben und gefilmt. Gestatten Sie mir an dieser Stelle einen kleinen Exkurs: In „Das Seelenleben der Tiere“ berichtet Peter Wohlleben von einem neugeborenen Zicklein, das gleich nach der Geburt unter einem Gatterschutz durchgerutscht war und deshalb von der Mutterziege nicht mehr abgeleckt werden konnte.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/die-liebe-und-die-kinder-mit-steven-uhly/">https://textstudio.edition-converso.com/die-liebe-und-die-kinder-mit-steven-uhly/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/11/Steven-Uhly-sqare.jpg" /></figure><p>Wer <b>„Glückskind“</b> gelesen oder dessen Verfilmung von Michael Verhoeven (2014, ARD/SWR/Arte) gesehen hat, wird sich nach dem krassen Anfang, dem inneren Aufruhr ob des Geschehens, dem Mit-Bibbern am Ende wie im Märchen, das das Leben schrieb, aufatmend zurücklehnen: Es ist geglückt! Happy End!</p><p>Aber was genau?! Die ‚eigentliche‘ Geschichte, die kommt doch erst, und da geht es mächtig zur Sache: <b>„Marie“</b> heißt sie und handelt davon, in welch ein kaltes Leben die Kinder der Veronika Kelber entlassen wurden, in dem „die Liebe, die dieses kleine Mädchen für sie empfindet,“ der geliebten Mutter als rätselhaft erscheint.</p><p>Steven Uhly baut in <b>„Marie“</b> keine Betroffenheitsfallen ein, dennoch erkennen wir auf Schritt und Tritt im Spiegel der noch unverwüstet handelnden Kinder – durchglüht von unhinterfragter Liebe, bedingungsloser Solidarität, eine Portion Trotz, Auflehnung, Wut ist auch dabei, viel zu selten das Spiel, die Ausgelassenheit – die vielen unliebsamen Ähnlichkeiten mit uns/den Erwachsenen in einer Gesellschaft, für die wir <b>Alle</b> Verantwortung tragen, auch wenn wir diese liebend gerne anderen überlassen.</p><p>Monika Lustig wird den Autor in ein Gespräch verwickeln und ihn dabei auch mit einigen Textauszügen aus einem gerade entstehenden Übersetzungswerk konfrontieren.</p><hr /><p> Aus der Moderation von Monika Lustig </p><p>Nachdem wir im September auf unserer Erkundungsreise über den manchmal fernen Planeten Liebe die Romantische Liebe nur mehr kurz gestreift haben – es hätte noch viel zu erzählen gegeben – machen wir heute Station bei der selten thematisierten Liebe der Kinder, ihrer unhinterfragten, unverbrüchlichen Liebe zur Mutter, zu den Eltern. Der rote Faden ist hierbei, inhaltlich wie formal, der eines strukturellen Ungleichgewichts. Viel häufiger wird über die vermeintlich angeborene oder eben fehlende Mutterliebe spekuliert, geschrieben und gefilmt. Gestatten Sie mir an dieser Stelle einen kleinen Exkurs: In „Das Seelenleben der Tiere“ berichtet Peter Wohlleben von einem neugeborenen Zicklein, das gleich nach der Geburt unter einem Gatterschutz durchgerutscht war und deshalb von der Mutterziege nicht mehr abgeleckt werden konnte. </p><p>Trotz Bemühens von Menschenseite, verweigerte die Mutter die Annahme des Neugeborenen, da der Geburtsschleim bereits getrocknet war. Zitat: „Es entstand keine Mutterliebe. Beim Menschen ist es oft ähnlich. Werden Säuglinge in Krankenhäusern (gleich nach der Geburt) längere Zeit von ihren Müttern getrennt, steigt die Wahrscheinlichkeit für das Ausbleiben der Mutterliebe. Allerdings ist diese nicht so hoch und so dramatisch wie bei der Ziege, denn Menschen“, so Wohlleben, „können Mutterliebe Lernen und sind nicht nur von hormonellen Prädispositionen abhängig. Andernfalls wären Adoptionen gar nicht möglich, bei denen einander fremde Mütter und Kinder erst Jahre nach der Geburt aufeinandertreffen.“ Über dieses Lernen der Liebe wäre noch viel zu diskutieren.</p><p>Doch wie es nun um die Liebe und deren ungleiche Verteilung in der Familie der Veronika Kelber bestellt ist, und wie unbeirrbar sich besonders Chiara, das so genannte Glückskind, in seiner Liebe verhält, das erzählte Steven Uhly und erläutert auch noch, was es mit dem Namen Marie auf sich hat. </p><p><b>Steven Uhly</b> liest und erzählt aus seinem Roman „Marie“ (Secession Verlag für Literatur, 2016), der in „Glückskind“ (2012) seinen organischen Vorgänger hat. Und am Ende, das natürlich nicht verraten wird, leuchtet hell das Postulat: Diese Geschichte muss weitergehen! Es erwartet Sie ein dem Leben verhaftetes Literatur-Geschehnis, bei dem wie stets auch die Musik ihren Platz findet.</p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/11/die-liebe-oeffnet-tor-und-tuer-2.pdf">Flyer #2</a></p><hr /><p>Bürgerzentrum Innenstadt (Ka50plus)<br />Adlerstraße 33 (Nähe Lidellplatz)<br />Karlsruhe<br />12,-/8,-€ (incl. un vinello)</p><h2>Rückschau</h2><p>Die Musik wie Steven Uhly erzählte, fällt ihm beim Schreiben immer gleich die passende Erzählmusik ein, und von da ist der Schritt zur colonna sonora also zur Filmmusik kurz.</p><p>Das Thema – Liebe zwischen Kindern und Eltern, hier: die Mutter – dieselbe wie in „Glückskind“ – löste im Publikum vielfaches autobiographisches Erzählen aus … </p><h2>Musik</h2><a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/11/marie-final-piano.mp3">https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/11/marie-final-piano.mp3</a> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/11/IMG_4151-1024x683.jpg" title="Die Liebe und die Kinder" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/11/IMG_4130-1024x670.jpg" title="Die Liebe und die Kinder" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/11/IMG_4165-1024x683.jpg" title="Die Liebe und die Kinder" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/11/IMG_4084-1024x683.jpg" title="Die Liebe und die Kinder" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/11/IMG_4088-1024x1536.jpg" title="Die Liebe und die Kinder" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/11/BNN_29.11.2017_Kultur-KA_Seite-24_Steven-Uhly_Lesung-in-KA.pdf">Badische Neueste Nachrichten, 29. November 2017</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/die-liebe-und-die-kinder-mit-steven-uhly/">https://textstudio.edition-converso.com/die-liebe-und-die-kinder-mit-steven-uhly/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Die romantische Liebe | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sat, 16 Sep 2017 05:03:09 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Mon, 05 Mar 2018 05:19:10 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/die-liebe-oeffnet-tor-und-tuer/"><![CDATA[Die Liebe öffnet Tor und Tür]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/die-romantische-liebe/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/09/The-green-Door-square-1024x1024.jpg" /></a></p>Und das war die Antrittsvorstellung am 16.9.2017 und die Türen öffneten sich weit für über achtzig Personen, alt und jung, gesund und weniger gesund. danke (…) und nochmals für diesen schönen LIEBE-vollen Nachmittag mit wunderbaren Briefen, schöner Musik und rotem Wein, der noch nachwirkt (der Wein zum Glück nicht mehr ;-) Birgit B. Ecco carissima! A Suzanne, una mia amica Kunsthistorikerin è piaciuto tutto tantissimo! Abbracci, Clotilde Zunächst möchte ich mich für die schöne Veranstaltung im Altenheim bedanken. Es war schön, so viele Menschen im „Nees-Café“ – Sonnenblick zusammen zu bringen. Gefehlt haben mir einige Stiftungsratsmitglieder und Frauen vom Freundeskreis. Isolde J-W Liebe Monika, vielen Dank für den gestrigen, höchst vergnüglichen Nachmittag mit köstlichster Bewirtung! Eine schöne Woche Eva Nachlese Es gab Blumen, es gab Freude, viel Lob und Begeisterung, anregende Gespräche, unterlegt von gutem Wein und leckeren Happen – dennoch, die bösen Zungen wollten nicht schweigen. Deshalb wurde der Veranstaltungsort – obwohl das mit den Heimen mit Liebe konzipiert war – wieder in die Stadt verlegt. Tür-Foto © Susanne Niederbrühl Impressionen Presse Rezension (Badische Neuste Nachrichten)<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/die-romantische-liebe/">https://textstudio.edition-converso.com/die-romantische-liebe/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/09/The-green-Door-square-1024x1024.jpg" /></figure><p>Und das war die Antrittsvorstellung am 16.9.2017 und die Türen öffneten sich weit für über achtzig Personen, alt und jung, gesund und weniger gesund.</p><hr /><blockquote><p>danke (…) und nochmals für diesen schönen LIEBE-vollen Nachmittag mit wunderbaren Briefen, schöner Musik und rotem Wein, der noch nachwirkt (der Wein zum Glück nicht mehr ;-) Birgit B.</p></blockquote><hr /><blockquote><p>Ecco carissima! A Suzanne, una mia amica Kunsthistorikerin è piaciuto tutto tantissimo! Abbracci, Clotilde </p></blockquote><hr /><blockquote><p>Zunächst möchte ich mich für die schöne Veranstaltung im Altenheim bedanken. Es war schön, so viele Menschen im „Nees-Café“ – Sonnenblick zusammen zu bringen. Gefehlt haben mir einige Stiftungsratsmitglieder und Frauen vom Freundeskreis. Isolde J-W</p></blockquote><hr /><blockquote><p>Liebe Monika, vielen Dank für den gestrigen, höchst vergnüglichen Nachmittag mit köstlichster Bewirtung! Eine schöne Woche Eva</p></blockquote><h2>Nachlese</h2><p>Es gab Blumen, es gab Freude, viel Lob und Begeisterung, anregende Gespräche, unterlegt von gutem Wein und leckeren Happen – dennoch, die bösen Zungen wollten nicht schweigen. Deshalb wurde der Veranstaltungsort – obwohl das mit den Heimen mit Liebe konzipiert war – wieder in die Stadt verlegt.</p><p>Tür-Foto © Susanne Niederbrühl</p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/09/IMG_3733-1024x683.jpg" title="Die romantische Liebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/09/IMG_3719-1024x683.jpg" title="Die romantische Liebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/09/IMG_3708-1024x1536.jpg" title="Die romantische Liebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/09/IMG_3711-1024x1536.jpg" title="Die romantische Liebe" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/09/Collage-Monika.jpg" title="Die romantische Liebe" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2017/09/Rezension-Badische-Neuste-Nachrichten-2017-0918.pdf">Rezension (Badische Neuste Nachrichten)</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/die-romantische-liebe/">https://textstudio.edition-converso.com/die-romantische-liebe/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Sizilien – Metapher Europas Leonardo Sciascia, Das Ägyptische Konzil | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 04 Dec 2016 13:49:12 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:28:13 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/sizilien-metapher-europas-leonardo-sciascia-das-aegyptische-konzil/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/12/sciascia-1024x1053.jpg" /></a></p>Leonardo Sciascia (1921-1989), geboren (wie andere Genies der sizilianisch-italienischen Literatur ebenfalls in der Nähe der Schwefelgruben), in Racalmuto bei Agrigent, verspürte immer schon eine starke Abneigung gegen die Herde widersprach gerne, mied das Lächerliche und kultivierte Ironie und Selbstironie<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/sizilien-metapher-europas-leonardo-sciascia-das-aegyptische-konzil/">https://textstudio.edition-converso.com/sizilien-metapher-europas-leonardo-sciascia-das-aegyptische-konzil/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/12/sciascia-1024x1053.jpg" /></figure><p>Leonardo Sciascia (1921-1989), geboren (wie andere Genies der sizilianisch-italienischen Literatur ebenfalls in der Nähe der Schwefelgruben), in Racalmuto bei Agrigent, verspürte […] immer schon eine starke Abneigung gegen die Herde […] widersprach gerne, mied das Lächerliche und kultivierte Ironie und Selbstironie. Ein bescheidener Grundschullehrer, der dank bester weiblicher Erziehung und unstillbarer Lektüregier zur streitbaren Stimme, zur moralischen Instanz eines heute in Vergessenheit geratenen Italiens wurde. </p><p>Sein Krimi <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tag_der_Eule_(Roman)">Tag der Eule (1961)</a> war das erste literarische Werk, in dem die Mafia überhaupt Thema war, deren Existenz seitens der KIRCHE und der sizilianischer Regierung schlichtweg bestritten wurde (La mafia non esiste). </p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/core/img/2016/12/sciascia-innen-1024x1111.jpg" /></figure><p>All diese Qualitäten flossen meisterhaft in den auf historischen Quellen gründenden Roman <a href="https://www.die-andere-bibliothek.de/index.php?mt=ne&mtd=460">Das Ägyptische Konzil (1963)</a>, der in einem Hoffnungslichtblick im feudalen Sizilien Ende 18. Jh. spielt. Die Handelnden sind Figuren der Zeitgeschichte: der kosmopolitische Vizekönig Domenico Caracciolo, der in Sizilien die Inquisition abschaffte; der tragische Held, der feingeistige Rechtsgelehrte Paolo Di Blasi; der grandiose Betrüger Don Giuseppe Vella, ein faszinierender Akteur inmitten einer libertären, paradoxen, vergnügungssüchtigen Gesellschaft, der schon seine Zeitgenossen voller Bewunderung und Schreck in Atem hielt. Und der heutigen Menschheit noch immer den Spiegel vorhalten kann – schließlich geht es stets um die eine Frage: WER HAT DIE MACHT, im Großen wie im Kleinen. </p><p>Von Sciascia stammte auch der Begriff „Linie der Palmen“, also die Vermischung wirtschaftlicher, politischer und krimineller Interessen. Die längst hoch im Norden angekommen, Standard geworden ist. Sciascias Deutung der Affaire Moro und einen kurzen Einblick in seine Schwerthiebreden im italienischen Parlament werden das Ganze abrunden. </p><hr /><p>Deutsche Lesung: <b>Peter Schröder</b> (Ensemblemitglied Schauspiel Frankfurt)<br />Italienische Lesung, sizilianischer Gesang und Geige: <b>Eleonora Stassi</b> </p><h4>Nachlese</h4><p>Die letzte, Sizilien gewidmete Veranstaltung der Reihe Südwärts-UM-die-ganze-Welt kann in keine besseren Worte gefasst werden, als in die von Peter Kohl. Die Stimmung, der Zuspruch, das Zukunftsträchtige waren an diesem 4. Dezember 2016 prickelnd dicht und mit beiden Händen fassbar. </p><p><b>Nochmals allen verbindlichsten Dank! </b></p><p>Was im Vor- und im Nachhinein noch so alles geschah, lässt sich am besten in den Abgründen zwischen den haushohen Wellen des Logos verorten. Deshalb heißt die Parole: neuen Ufern entgegen – schwimmend oder in winzigen Bötchen rudernd. </p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/core/img/2018/02/karte.jpg" /></figure> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/12/sciascia-streifen-1024x239.jpg" title="Es war aller Mühen wert..." /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/12/sciascia-faz.pdf">Rezension (FAZ)</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/12/sciascia-frankfurter-rundschau-2016-1009.pdf">Rezension (Frankfurter Rundscha)</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/12/sciascia-wdr3.pdf">Rezension (WDR 3)</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/12/sciascia-nzz.pdf">Rezension (Neue Zürcher Zeitung)</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/12/sciascia-ekz.pdf">Rezension (EKZ Bibliotheksservice)</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/12/sciascia-die-zeit.pdf">Rezension (Die Zeit)</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/12/peter-kohl-0412-2016.pdf">Rezension (Badische Neuste Nachrichten)</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/12/sciascia-dvd-spezial.pdf">Rezension (DVD Spezial)</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/sizilien-metapher-europas-leonardo-sciascia-das-aegyptische-konzil/">https://textstudio.edition-converso.com/sizilien-metapher-europas-leonardo-sciascia-das-aegyptische-konzil/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Vom Heimweh real, in der Literatur, in der Kunst, in der Musik | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 13 Nov 2016 13:38:11 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Tue, 06 Mar 2018 00:23:12 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/vom-heimweh-real-in-der-literatur-in-der-kunst-in-der-musik/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/11/heimweh-1200-1024x1054.jpg" /></a></p>Am Anfang stand noch kein Wort. Der Urlaut -weh erhob sich an fernem Ort in die Lüfte, rauschte zugvogelgleich über Gletscherspalten, verweilte zwischen grünen Maiensässen. Aufgeschreckt vom dumpfen Alpenhorn, nahm er an Geschwindigkeit zu, fing sich inmitten eisig-rosa eingefasster Bergketten. Der karge Fels umschloss den leisen Schrei, dämpfte ihn und ließ kein Abprallen zu. Weh, aus den Mündern kriegerischer Mannen im Solddienst in der Fremde, bildete einzigartig ein sinnstiftendes Echo: Das Weh hatte heim gefunden. Das Heimweh ward geboren.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/vom-heimweh-real-in-der-literatur-in-der-kunst-in-der-musik/">https://textstudio.edition-converso.com/vom-heimweh-real-in-der-literatur-in-der-kunst-in-der-musik/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/11/heimweh-1200-1024x1054.jpg" /></figure><blockquote><p> Am Anfang stand noch kein Wort. Der Urlaut -weh erhob sich an fernem Ort in die Lüfte, rauschte zugvogelgleich über Gletscherspalten, verweilte zwischen grünen Maiensässen. Aufgeschreckt vom dumpfen Alpenhorn, nahm er an Geschwindigkeit zu, fing sich inmitten eisig-rosa eingefasster Bergketten. Der karge Fels umschloss den leisen Schrei, dämpfte ihn und ließ kein Abprallen zu. Weh, aus den Mündern kriegerischer Mannen im Solddienst in der Fremde, bildete einzigartig ein sinnstiftendes Echo: Das Weh hatte heim gefunden. Das Heimweh ward geboren.<br /></p><p>(Aus: Die wankelmütige Heimkehrerin, Roman unvollendet) </p></blockquote><p>Aufgerollt wird bei Nr. 18 von Südwärts-um-die-ganze Welt in Wort und Bild eine Welt- und Jahrhunderte umspannende Landkarte des HEIMWEHs. Auch seinem Klang wird nachgespürt, der sich gleich mächtig ausnimmt. Dafür sorgt das Alphorn von Thomas Crome. </p><p>Nicht feindliche Heere, sondern junge Hirtenknaben (die den Kuhreihen bliesen) bedrohten die militärische Ordnung und zwangen die Soldaten (Schweizer Söldner) zur Desertion. Die Krankheit – das Hemvé – nahm epidemische Ausmaße an, besonders in den Heeren Napoleons oder im Amerikanischen Bürgerkrieg. Heute wäre ein solches Außer-Gefecht-Setzen ein taktischer Geniestreich. Eine umwerfende Utopie. Der Königsweg zu dauerhaftem Frieden. </p><p>Die im Schwarzwald lebende niederländische Konzeptkünstlerin Marja Scholten-Reniers präsentiert mit ihren rund 60 ausgestellten Heimwehtaschentüchern große Kunst. In Dutzenden Sprachen jeweils mit einem Heimwehspruch bestickt, wird Sprache hier zum Bild, zur Chiffre, die der Betrachter nicht entziffert. Ähnlich wie bei Hugo von Sankt Viktor (12. Jh.) Wer sein Heimatland liebt, ist noch ein zarter Anfänger. Derjenige, dem jeder Fleck auf Erden so viel gilt wie der, auf dem er selbst geboren wurde, hat es schon weit gebracht. Reif aber ist erst der, dem die ganze Welt zu einem fremden Ort geworden ist. </p><p>Aus Beirut kommt die junge Arabischübersetzerin Sandra Hetzl. Sie wird von einem Traum erzählen, von dem Spannungsverhältnis gelebter Heimaten sowie aus der von ihr u.a. übersetzten Anthologie WEG SEIN – HIER SEIN – Texte aus Deutschland (Secession Okt. 2016) Sie erzählt von ihrem Netzwerk 10/11, einem losen Kollektiv von Autoren, Übersetzern, Verlagsmenschen, die sich für zeitgenössische arabische Texte begeistern. Und liest eine von ihr aus dem syrischen Arabisch übersetzte Kurzgeschichte von Rasha Abbas. </p><hr /><p>Rossmann + Partner  Architekten<br />(ehemaliges Waschhaus der Bauhaussiedlung Dammerstock)<br />Nürnberger Straße 5<br />76199 Karlsruhe<br /><a href="http://rossmannundpartner.de">rossmannundpartner.de</a></p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/core/img/2016/11/heimweh--1024x972.jpg" /></figure><h4>Nachlese</h4><blockquote><p> Hallo Frau Lustig, nochmals herzlichen Dank für diese wundervolle Veranstaltung! Und ich möchte uns auch gleich wieder mit zwei Karten für den 4. Dezember bei Ihnen anmelden – die Kontoverbindung habe ich ja nun schon. (Herr G. aus Ka)</p></blockquote><blockquote><p> Liebe Monika, Also wir waren mit unserer Freundin Renate noch lange beschäftigt mit den Ideen und dem gehörten bei der Veranstaltung. Du hast einen super Vortrag gehalten und ich frage: Wie kommen wir jetzt an diesen ran zum Nachlesen und Verbreiten? Hast du nur die Anmeldungen oder auch die Adressen der Angemeldeten? Wenn ja ,denke ich man sollte auf jeden Fall den Vortrag schicken und geleichzeitig mit einen Werbeflyer für die Anthologie. (Frau B. Berlin/Ka)</p></blockquote> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/11/heimweh-sh.jpg" title="Sandra Hetzl (Foto: Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/11/heimweh-msr1.jpg" title="Marja Scholten-Reniers (Foto: Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/11/heimweh-tc1.jpg" title="Thomas Crome (Foto: Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/11/heimweh-tc2.jpg" title="Thomas Crome und sein Alphorn, das arabische Ursprünge hat, bevor es von der Schweiz als Nationalinstrument vereinnahmt (Foto: Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/11/heimweh-streifen-1024x635.jpg" title="Heimweh Streifen (Foto: Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/11/heimweh-serr.jpg" title="Der Hausherr Herbert Serr empfing mit offenen Armen! (Foto: Peter Möldner)" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/11/heimweh-bnn-2016-1116.pdf">Artikel (Badische Neuste Nachrichten)</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/vom-heimweh-real-in-der-literatur-in-der-kunst-in-der-musik/">https://textstudio.edition-converso.com/vom-heimweh-real-in-der-literatur-in-der-kunst-in-der-musik/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Nicola Lagioia: Eiskalter Süden | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 16 Oct 2016 12:05:10 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:28:11 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/nicola-lagioia-eiskalter-sueden/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/10/lagioia-1024x1053.jpg" /></a></p>Nicola Lagioia, Bari 1973, lebt in Rom, schreibt seit Jahren – sein Roman 2009 “Riportando tutti a casa” wurde mit dem Premio Viareggio ausgezeichnet – mischt sich ein, mischt auf, hat bei RAI 3 eine eigene Radiosendung, arbeitet als Verlagslektor, war von 2013-15 Mitglied der Auswahljury der Filmfestspiele von Venedig.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/nicola-lagioia-eiskalter-sueden/">https://textstudio.edition-converso.com/nicola-lagioia-eiskalter-sueden/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/10/lagioia-1024x1053.jpg" /></figure><p>aus dem Italienischen von Monika Lustig<br />(Secession Verlag, Sept. 2016)</p><p>Drei Uhr in der Früh. Blasser Mond über apulischer Landschaft. Eine nackte junge Frau, blutüberströmt, Striemen und Blutergüsse auf den Schenkeln, schleppt sich, ein magnetisches Licht verströmend, mitten auf der Landstraße dahin. Eine feiste Kanalratte beäugt sie. Ein einsamer Lastwagenfahrer wird ihr zum Verhängnis. Oder umgekehrt. „…endlich spiegelten sich die Augen der Frau im Entsetzen eines anderen Menschenwesens.“</p><p>Vittorio Salvemini, die Verkörperung gnadenloser, entmenschter Gier nach sozialem Aufstieg, Reichtum, Macht … setzt den Ritualmord an seiner schönen Tochter als Jolly für die Durchsetzung seiner dreckigen Baugeschäfte ein. Nicht nur Menschenseelen werden ausgelöscht, auch Flora und Fauna zerstört. Betörend schöne, dramatische Naturszenen, ein Bildermeer. Jede Hilfe kommt zu spät. Der Racheplan scheint perfekt. </p><p>Der Anfang nimmt den Leser bei der Hand wie ein Thriller, auf dem Weg ins Reich der Mythen. Eines jener großartig-grausamen Gesellschaftsfreskos italienischer, Familien-Couleur. </p><p>Bis man nach wenigen Seiten atemlos innehält: der Spiegel, in den man blickte, ist ein Haufen Scherben, Ergebnis einer perfekt komponierten, sezierenden Sprache, die aneckt, zerlegt, wieder und wieder zusammenfügt. Bis die Wahrheit in Schichten daliegt, die keiner der Beteiligenden sehen will, und der Sehende sich in Sicherheit zu bringen versucht. </p><p>Literarische Gesellschaft<br />PrinzMaxPalais<br />Karlstraße 10<br />76133 Karlsruhe<br /><a href="https://web3.karlsruhe.de/Kultur/MLO/">karlsruhe.de/Kultur/MLO</a></p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/core/img/2016/10/lagioia-portrait.jpg" /><figcaption>Nicola Lagioia</figcaption></figure><p>Nicola Lagioia, Bari 1973, lebt in Rom, schreibt seit Jahren – sein Roman 2009 “Riportando tutti a casa” wurde mit dem Premio Viareggio ausgezeichnet – mischt sich ein, mischt auf, hat bei RAI 3 eine eigene Radiosendung, arbeitet als Verlagslektor, war von 2013-15 Mitglied der Auswahljury der Filmfestspiele von Venedig.</p><hr /><p>EISKALTER SÜDEN „La Ferocia“ wurde 2015 mit dem bedeutendsten ital. Literaturpreis, dem Premio Strega ausgezeichnet. Der Originaltitel verweist zum Einen auf grausame, animalische Gier; in der Kunst hingegen ist ein ritratto feroce ein Portrait, das um Längen exakter, authentischer ist als die abgebildete Person. Oder das Land. Eine Gesellschaft. Unsere Welt. </p><p>Der Roman versteht sich als Teil des Aufschreis einer jungen Generation italienischer Autoren gegen den in Jahrzehnten gewachsenen, scheinbar undurchdringlichen Sumpf aus Spekulation, Korruption, Zerstörung jeglichen Gemeinwesens. Zu lesen im widerständigen Sinne auch als Klaviatur der vielen schrecklichen Formen von Liebe. </p><h4>Nachlese</h4><blockquote><p>„Eine wirklich sehr schöne Lesung, liebe Monika, und das zufällige Trefefn im Botanischen Garten war auch sehr lustig bei diesem traumhaften Wetter! Ich habe viel an meine Mutter gedacht ganz im Sinne Lagioias, dass die Menschen auch da sind, wenn sie nicht mehr da sind. Dir einen erholsamen wohlverdienten Feierabend“<br />Clara</p></blockquote><hr /><blockquote><p> „…auf deinen Veranstaltungen werde ich daran erinnert, wie schön Sprache sein kann. Es ist mir immer ein Genuss, Dir und den von Dir ausgewählten Wortkünstlern zu lauschen. Obwohl ich der italienischen Sprache nicht mächtig bin, habe ich auch hier gerne zugehört. Das war diesmal der musikalische Teil für mich. Und der Herr vom Rundfunk hat wunderbar gelesen. (…)“<br />RT</p></blockquote><hr /><blockquote><p> „Liebe Monika, mir hat Deine Veranstaltung am letzten Sonntag ausgesprochen gut gefallen. Der Autor eine Augenweide, die Gastgeberin grandios und charmant und der Sprecher gefiel mir auch besonders gut (…)“ KB</p></blockquote><hr /><blockquote><p> Liebe Frau Lustig, es war wie immer ein belebender Vormittag, der Gespräche in Gang setzt. Danke ! Danke auch für die beiden Flaschen Wein, die Ihre Eltern vorbeibrachten. Ihre Mutter merkte wohl, dass er mir schmeckte. Dieser Vormittag trug dazu bei, dass ich mir überlegte, italienisch zu lernen. Seit einiger Zeit versuche ich mit einem modernen Buch mein Latein aufzufrischen, was mir Freude macht. Mit Nicola Lagioia haben wir uns über Bari unterhalten (auf englisch), wo wir vor vielen Jahren waren. In Kopf und Herz hat sich viel in Bewegung gesetzt. Herzliche Grüße GS</p></blockquote> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/10/lagioia-1.jpg" title="Nicola Lagioia (Foto Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/10/lagioia-2.jpg" title="(Foto Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/10/lagioia-3-1024x684.jpg" title="Nicola Lagioia (Foto Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/10/lagioia-4-1024x1534.jpg" title="Karl-Rudolf Menke (Foto Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/10/lagioia-5-1024x1536.jpg" title="Der Autor signiert" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/10/lagioia-6-1024x684.jpg" title="Foto Peter Möldner" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/10/lagioia-bnn.pdf">Artikel (Badische Neuste Nachrichten)</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/nicola-lagioia-eiskalter-sueden/">https://textstudio.edition-converso.com/nicola-lagioia-eiskalter-sueden/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Ilija Trojanow: Durch Welt und Wiese oder Reisen zu Fuß | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 19 Jun 2016 06:57:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:27:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/ilija-trojanow-durch-welt-und-wiese-oder-reisen-zu-fuss/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/06/trojanow-1024x1053.jpg" /></a></p>Vom Einwandern, Auswandern, Um-die-Welt-Wandern - Stimmigeres kann es für die Reihe Südwärts-um-die-ganze-Welt nicht geben, als einen „Weltensammler“, einen echten Kosmopoliten, den großen deutschsprachigen Autoren, kritische Stimme in Politik und Gesellschaft Ilija Trojanow zu Gast haben.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/ilija-trojanow-durch-welt-und-wiese-oder-reisen-zu-fuss/">https://textstudio.edition-converso.com/ilija-trojanow-durch-welt-und-wiese-oder-reisen-zu-fuss/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/06/trojanow-1024x1053.jpg" /></figure><h4>Vom Einwandern, Auswandern, Um-die-Welt-Wandern</h4><p>Stimmigeres kann es für die Reihe Südwärts-um-die-ganze-Welt nicht geben, als einen „Weltensammler“ (unvergesslich, dieser Bestseller), einen echten Kosmopoliten, den großen deutschsprachigen Autoren, kritische Stimme in Politik und Gesellschaft <b>Ilija Trojanow</b> zu Gast zu haben. 1965 in Sofia geboren, mit Sechs bereits Flüchtlingskind, über Italien nach München, hat er Heimaten in Afrika, Indien, Los Angeles gegründet, darüber geschrieben. AUF DEUTSCH – Sprache, die für ihn prall, sinnlich, mystisch und doch auch trocken und genau ist.</p><p>Bewegung ist Leben. Das klingt banal, spannt jedoch den Bogen unseres heutigen Themas – dem Gehen, als Kunst, als Lebensform als Haltung, mit all seinem subversiven Potential, hin zum Aus+Einwandern, bei dem der Weg nicht mehr durchs Gehen geschaffen wird, sondern durch die Not im Rücken, die Augen auf einen kleinen Bildschirm gerichtet, der oft desorientierende Bilder zeigt. </p><hr /><p>DIE VERANSTALTUNG: </p><p>11.00 h – das Präludium: mit der Eintrittskarte gibt es einen Aperitif: Kaffee, ein Glas Wein, ein Erfrischungsgetränk und etwas in die Hand, süß oder salzig. </p><p>11.30 h – Franc Zibert auf dem Akkordeon, dem König der Balkaninstrumente.<br />ILIJA Trojanow LESUNG und GESPRÄCH </p><p>13.00 h (ca.) wer noch nicht genug hat, kann gerne weiterreisen: an der langen Tafel im Garten des Restaurants ERASMUS speisen, nach eigens zusammengestellter Auswahl aus der ERASMUS-Biergartenkarte, Anfang Juni auf der Südwärts-Website einzusehen. </p><hr /><p>Restaurant Erasmus<br />Nürnberger Str. 1<br />76199 Karlsruhe<br /><a href="http://erasmus-karlsruhe.de">erasmus-karlsruhe.de</a></p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/core/img/2016/06/trojanow-4-1024x1053.jpg" /></figure> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/06/trojanow-1-1024x683.jpg" title="Ilija Trojanow (Photo Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/06/trojanow-2-1024x683.jpg" title="Ilija Trojanow & Monika Lustig (Photo Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/06/trojanow-3.jpg" title="Franc Zibert am Akkordeon (Photo Peter Möldner)" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/06/trojanow-bnn_nachlese.pdf">Rezension (Badische Neuste Nachrichten)</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/ilija-trojanow-durch-welt-und-wiese-oder-reisen-zu-fuss/">https://textstudio.edition-converso.com/ilija-trojanow-durch-welt-und-wiese-oder-reisen-zu-fuss/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Sabine Scholl: Die Füchsin spricht | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Wed, 24 Feb 2016 07:49:04 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Mon, 05 Mar 2018 09:05:5 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/sabine-scholl-die-fuechsin-spricht/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/02/scholl-1024x1053.jpg" /></a></p>In ihrem neuen Roman Die Füchsin spricht, (Secession, Feb. 2016) greift die österreichische Autorin Sabine Scholl in zupackender, treffsicherer Sprache auf den Fuchs – japanisch: Kitsune, eine der wichtigen Figuren der japanischen Folklore zurück, webt daraus einen allegorischen Hintergrund für eine ganz heutige Geschichte voller Katastrophen. Füchse gelten in der japanischen Folklore als intelligente Wesen mit magischen Fähigkeiten, die mit dem Alter immer klüger werden. Sie verwandeln sich oft in schöne Frauen, verlieben sich, gründen eine Familie, haben Kinder. Sobald jedoch ihre wahre Natur entdeckt wird, müssen sie erneut tierische Gestalt annehmen und ihre Lieben verlassen. Jedoch: Je weiser die Füchsinnen werden, desto mehr Schwänze wachsen ihnen, desto buschiger wird ihr Fell. In Stichworten: Schauplätze Japan, Berlin und etwas Uckermark; das Prekäre der Mann-Frau-Beziehungen: Georg, der deutsche Ehemann von Toni, Vater von Kiki, hat den Versuch gemacht, das fremde Land, Japan, in das er eines Rufs an die Uni samt Familie umgesiedelt war, mit nicht mehr fremden Augen zu ergründen: Er verliebt sich in seine japanische Assistentin Ryo, was Toni zu einer Alleinerziehenden, zurück in Berlin (dort kämpft sie um ihre Stelle an der Uni), und Kiki zu einem haltlosen Teenager zwischen den Erwachsenen, den Sprachen, den Kontinenten macht. Prominente Stellung unter den Fragen ist der Umgang der Japaner mit Geschichte und Katastrophengegenwart; Regierung und Gesellschaft leugnen weitestgehend – eine Frage der „Ehre“ – die Folgen der Fukushima-Katastrophe; wie auch Ryo, schwanger, auf der Hochzeitsreise nach Okinawa die Grauen des 2. WK, den Schlachtplatz Okinawa rein gar nichts wissen will. In ihrem auf Totengebein gebauten Hotel, aus dem sie keinen Fuß raussetzt, den Sonnenuntergang vom Sofa aus. Den deutschen Mann als Nestbeschmutzer bezichtigt, als er infolge von Fukushima sich Sorgen macht, Fragen stellt, Warnungen ausspricht. Ein Gegenentwurf könnten die ungarischen Freunde, Bela und Annika auf einem Selbstversorgerbauernhof, Tierzüchter, in der Uckermark darstellen, Zufluchtsort und Gesprächspartner für die zerbrochene Familie. Doch auch da stellt sich in Form eines privaten Atombunkers die Frage nach der Haltbarkeit von selbst mit Herzblut gelebten Gegenentwürfen. mit Musiken von und mit FABIO SHIRO MONTEIRO 24. April 2016 – 11.30 UHR, Centre Culturel Franco Allemand, Karlstr.16b, 76133 Karlsruhe Eintritt: 8€; Schüler, Studenten, Flüchtlinge: 4,50€ ccf-ka.de Impressionen Presse Rezension (Badische Neuste Nachrichten)<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/sabine-scholl-die-fuechsin-spricht/">https://textstudio.edition-converso.com/sabine-scholl-die-fuechsin-spricht/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/02/scholl-1024x1053.jpg" /></figure><p>In ihrem neuen Roman Die Füchsin spricht, (Secession, Feb. 2016) greift die österreichische Autorin <b>Sabine Scholl </b>in zupackender, treffsicherer Sprache auf den Fuchs – japanisch: Kitsune, eine der wichtigen Figuren der japanischen Folklore zurück, webt daraus einen allegorischen Hintergrund für eine ganz heutige Geschichte voller Katastrophen. Füchse gelten in der japanischen Folklore als intelligente Wesen mit magischen Fähigkeiten, die mit dem Alter immer klüger werden. Sie verwandeln sich oft in schöne Frauen, verlieben sich, gründen eine Familie, haben Kinder. Sobald jedoch ihre wahre Natur entdeckt wird, müssen sie erneut tierische Gestalt annehmen und ihre Lieben verlassen. Jedoch: Je weiser die Füchsinnen werden, desto mehr Schwänze wachsen ihnen, desto buschiger wird ihr Fell. </p><p>In Stichworten: Schauplätze Japan, Berlin und etwas Uckermark; das Prekäre der Mann-Frau-Beziehungen: Georg, der deutsche Ehemann von Toni, Vater von Kiki, hat den Versuch gemacht, das fremde Land, Japan, in das er eines Rufs an die Uni samt Familie umgesiedelt war, mit nicht mehr fremden Augen zu ergründen: Er verliebt sich in seine japanische Assistentin Ryo, was Toni zu einer Alleinerziehenden, zurück in Berlin (dort kämpft sie um ihre Stelle an der Uni), und Kiki zu einem haltlosen Teenager zwischen den Erwachsenen, den Sprachen, den Kontinenten macht. Prominente Stellung unter den Fragen ist der Umgang der Japaner mit Geschichte und Katastrophengegenwart; Regierung und Gesellschaft leugnen weitestgehend – eine Frage der „Ehre“ – die Folgen der Fukushima-Katastrophe; wie auch Ryo, schwanger, auf der Hochzeitsreise nach Okinawa die Grauen des 2. WK, den Schlachtplatz Okinawa rein gar nichts wissen will. In ihrem auf Totengebein gebauten Hotel, aus dem sie keinen Fuß raussetzt, den Sonnenuntergang vom Sofa aus. Den deutschen Mann als Nestbeschmutzer bezichtigt, als er infolge von Fukushima sich Sorgen macht, Fragen stellt, Warnungen ausspricht. </p><p>Ein Gegenentwurf könnten die ungarischen Freunde, Bela und Annika auf einem Selbstversorgerbauernhof, Tierzüchter, in der Uckermark darstellen, Zufluchtsort und Gesprächspartner für die zerbrochene Familie. Doch auch da stellt sich in Form eines privaten Atombunkers die Frage nach der Haltbarkeit von selbst mit Herzblut gelebten Gegenentwürfen. </p><p>mit Musiken von und mit<br /><b>FABIO SHIRO MONTEIRO</b></p><p>24. April 2016 – 11.30 UHR,<br />Centre Culturel Franco Allemand,<br />Karlstr.16b, 76133 Karlsruhe<br />Eintritt: 8€; Schüler, Studenten, Flüchtlinge: 4,50€<br /><a href="http://ccf-ka.de">ccf-ka.de</a></p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/02/scholl-1-1024x682.jpg" title="Die Füchsin spricht (Photo Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/02/scholl-2-1024x1536.jpg" title="Die Füchsin spricht (Photo Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/02/scholl-3-1024x684.jpg" title="Die Füchsin spricht (Photo Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/02/scholl-4-1024x683.jpg" title="Die Füchsin spricht (Photo Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/02/scholl-5-1024x682.jpg" title="Die Füchsin spricht (Photo Peter Möldner)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/02/scholl-6.jpg" title="Die Füchsin spricht (Photo Peter Möldner)" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2016/02/scholl-160423_110_HP_014.pdf">Rezension (Badische Neuste Nachrichten)</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/sabine-scholl-die-fuechsin-spricht/">https://textstudio.edition-converso.com/sabine-scholl-die-fuechsin-spricht/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Der Wolf und seine Jäger | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 06 Dec 2015 07:35:12 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:27:13 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/der-wolf-und-seine-jaeger/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2015/12/wolf-1024x1053.jpg" /></a></p>Die wilde Natur kehrt zurück und greift sich, was ihr gebührt - oder wieso der Mensch so sehr auf den Hund gekommen ist.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/der-wolf-und-seine-jaeger/">https://textstudio.edition-converso.com/der-wolf-und-seine-jaeger/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2015/12/wolf-1024x1053.jpg" /></figure><p>Endlich geht es weiter SÜDWÄRTS UM DIE GANZE WELT – Mit einem spannenden Thema aus dem großen Bogen der Begegnungen mit den Tieren: </p><p>DER WOLF UND SEINE JÄGER – Die wilde Natur kehrt zurück und greift sich, was ihr gebührt<br />– oder wieso der Mensch so sehr auf den Hund gekommen ist.</p><p>Der bekannte Journalist, Eckhard Fuhr, bekennender Jäger, berichtet und liest aus seinem Buch „Die Rückkehr der Wölfe – wie ein Heimkehrer unser Leben verändert“ – auf dem Hintergrund der engen kulturgeschichtlichen Beziehung zwischen Wolf und Mensch. „Mit dem Ausbreiten der Wolfsrudel bekommt unsere heimische Natur eine neue, dramatische Komponente. Von den einen mit Begeisterung willkommen geheißen, von den anderen skeptisch abgelehnt – immer rühren die Wölfe an unsere Emotionen und an Jahrtausende zurückreichende Erfahrungen.“ </p><p>Für das musikalische Gerüst sorgt das NOTOS-Quintett unter der Leitung von Izumi Gehrecke mit der Musik aus Sergej Prokofjews PETER UND DER WOLF. Wer hatte nicht seine musikinstrumentelle Initiation durch dieses musikalische Märchen…? Viele Stars haben sich an Neuinterpretationen gewagt, aber nur der geniale Loriot hat der Geschichte die – in unseren Augen – richtige Wendung verpasst: der Wolf wird nicht gezähmt – ins Haus oder in den Zoo gebracht… sondern zurück in den Wald. </p><p>Die in Auszügen von Ines Haffner gelesene Erzählung „Der Wolfjäger – Fährtensuche in den polnischen Karpaten“ (Ransmayr, Pollack, Der Wolfsjäger © Leserechte mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2015) wirft ein grelles Licht auf das Thema Vertreibung von Tier und Mensch, Wahrheit und Mythenbildung. </p><p>Traditionell mit ausgesuchten Weinen und wilden Speisen (von Erasmus, Dammerstock) </p><p>6. Dezember 2015 – Nikolaus 11.30 UHR,<br />EDUGLOBAL II, Erbprinzenstr. 34, I OG, (Aufzug vorhanden)<br />Eintritt: 8,50 €; Schüler, Studenten, Flüchtlinge: 4,50 €<br /><a href="http://eduglobal.de">eduglobal.de</a></p><hr /><p>An alle alten und neuen Freunde von SÜDWÄRTS-UM-DIE-GANZE-WELT! Bedankt für Eure Treue, Anregung, Kritik und allfällige Unterstützung! Die Begeisterung, das Lob = bare, lebensenergetische Münze für mich.</p><p>Bei der Nikolaus-Veranstaltung haben wir fast alle Register gezogen – siehe Zitate unten… </p><hr /><p>Gefragt, ob dies eine Reihe sei, ein Konzept dahinter stünde: Sehr wohl! Der rote Faden hält. Wie ich im September 2013 verlautbarte: auf der Reise, dem Leben, und sei es auch nur auf Beobachterposten, werden wir vielen nordwärts Strömenden begegnen … und voilá hier sind sie. Die fliehenden Wanderer. Viele von ihnen hatten vom „Norden“ ein ganz anderes, ein homogeneres Bild … ach, diese leichtfertig gestanzten Lockbilder … Wer rechnet schon vor Bomben fliehend mit neuen Brandsätzen in eilig bereitgestellten Unterkünften? Haben wir Südwärts Reisenden sie nicht auch, die vereinfachten oder über Jahrhunderte tradierten Bilder, die sich oft aus vielen Auslassungen zusammensetzen, einem romantischen Ideal zuliebe?</p><p>Genau die brüchigen Stellen in unseren Vorstellungswelten auszubessern, ganz neue, schrille, faszinierende Sichtweisen auf die Welt, die Menschen, die Kunst im Allgemeinen freizulegen – sehe ich immer noch als Antriebsmotor, der uns im kommenden Jahr großartige AutorInnen beschert.</p><hr /><blockquote><p>…Ich möchte Dir endlich ein Kompliment machen für die großartige Veranstaltung am letzten Sonntag. Du hast wunderbar durch die Veranstaltung geführt, Dein eigener Text war brilliant. Super gut musizierte das Quintett, es war ein Vergnügen zuzuhören. Herrn Fuhrs Text hat neugierig gemacht, die weitere Dame hat wunderbar gelesen. Sehr fein war das Essen. Vielen Dank!</p></blockquote><hr /><blockquote><p>Liebe Monika, erst jetzt komme ich dazu Dir für den höchst vergnüglichen Nikolausvormittag zu danken. Du schaffst es wirklich mit der Auswahl Deiner Gäste eine besondere Atmosphäre zu schaffen. Ich freue mich schon, wenn ich die nächste bin, die mehr über den Wolf erfahren darf – Gerhard legt das Buch gar nicht mehr aus der Hand. </p></blockquote> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2015/12/wolf-1.jpg" title="Notos-Quintett hier mit Megumi Sano (siehe Südwärts Nr. 10)" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/02/wolf-2.jpg" title="Eckhard Fuhr" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2018/02/wolf-3.jpg" title="Ines Haffner" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2015/12/wolf-05122015.pdf">Veranstaltungsvorschau (Badische Neuste Nachrichten)</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/der-wolf-und-seine-jaeger/">https://textstudio.edition-converso.com/der-wolf-und-seine-jaeger/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Von Rentieren und ihren Menschen | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 22 Mar 2015 07:26:03 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:27:4 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/von-rentieren-und-ihren-menschen/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2015/03/rentiere-1024x981.jpg" /></a></p>Lasst euch in der Jahreszeit des Erwachens – Gijrradálvvie, dem Spätwinter von wunderbar hellstrahlenden Nordlichtern verzaubern.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/von-rentieren-und-ihren-menschen/">https://textstudio.edition-converso.com/von-rentieren-und-ihren-menschen/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2015/03/rentiere-1024x981.jpg" /></figure><p>Lasst euch in der Jahreszeit des Erwachens – Gijrradálvvie, dem Spätwinter von wunderbar hellstrahlenden Nordlichtern verzaubern.</p><p>John Turis Geschichte der Lappen (En Bog om Lappernes Liv. Muittalus samid birra, 1910. Aus dem schwedischen Lappisch ins Dänische übersetzt von Emilie Demant, ins Deutsche übertragen von Mathilde Mann), 1992, 2014 Andere Bibliothek. </p><p>Ist eine großartige Lektion über Lebenskunst, die der Berglappe mit dem kultivierten Herzen und der bilderreichen Sprache, uns Weichgebetteten und Wohlgewärmten aus der Wildnis, in deren Geheimnis er sein ganzes Leben verbracht hat, noch heute übermitteln kann. Ein einmaliges Dokument, das als allumfassende Einsicht in das Leben und die Verhältnisse der Lappen (ab 1960 als Sami bekannt), den bedeutendsten Beitrag zur Lösung der so genannten Lappenfrage stellen sollte. (vorgetragen von Monika Lustig.) </p><p>Der Däne Tom Høyem, Grönlandminister a.D., Direktor der Europäischen Schule Karlsruhe und ebenda Stadtrat liest und spricht über Gedichte der Inuit und die Bedeutung des Rentiers in der Arktis; </p><p>Der Karlsruher Autor Bernhard Wagner (Im Reich der Rentiere, Lindemann, 2014) begeistert uns anhand von Klangbeispielen über den JOIK und dessen identitätsstiftende Bedeutung: So lange wir joiken, sind wir Samen. </p><p>Architekturschaufenster<br />Waldstraße 8, 76133 Karlsruhe<br /><a href="https://www.architekturschaufenster.de">architekturschaufenster.de</a></p><hr /><p>Nach der langen Winterpause waren der hohe Norden, die wilde, aber nicht unwirtliche Natur, das einzigartige Konnubium zwischen Rentier und Mensch das Thema. </p><p>Zahlreiche (treue) Südwärts-Besucher waren gekommen. Und außer den Referenten wie nach Ankündigung – auch ein „Überraschungs“gast: Frau Lisette Buchholz vom Persona-Verlag Mannheim.</p><p>Neben den Titeln auf dem Büchertisch – John Turi „Geschichte vom Leben der Lappen“; Wagner „Im Reich der Rentiere; Kirsti Paltto „Im Zeichen der Zerstörung“ – lagen zur Ansicht aus, aufgeschlagen auf den Lappland-Seiten: der großartige Bildband von Sebastiano Salgado GENESIS (Wim Wenders hat darüber einen Film gemacht) sowie der Roman von Selma Lagerlöf „Nils Holgerssons wunderbare Reise“ (mit zwei Lapplandkapiteln) in der Neuübersetzung von Thomas Steinfeld“.</p><p>Zum Rotwein gab es allerlei belegte dunkle Brote – Smörrebröd – auf denen auch der erste wilde Spargel aus Italien zu kosten war.“ </p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2015/03/rentiere-1-1024x768.jpg" title="Die Titel auf dem Büchertisch - John Turi - Geschichte vom Leben der Lappen; Wagner - Im Reich der Rentiere; Kirsti Paltto -Im Zeichen der Zerstörung" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2015/03/rentiere-2.jpg" title="Lappland-Seiten aus dem großartigen Bildband von Sebastiano Salgado GENESIS (Wim Wenders hat darüber einen Film gemacht) - sowie der Roman von Selma Lagerlöf - Nils Holgerssons wunderbare Reise (mit zwei Lapplandkapiteln) in der Neuübersetzung von Thomas Steinfeld" /></figure></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/von-rentieren-und-ihren-menschen/">https://textstudio.edition-converso.com/von-rentieren-und-ihren-menschen/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Andrea Schellinger: …Jetzt, da die Welt nur noch Fremde beherbergt. Giorgos Seferis (1900-1971) | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 02:37:12 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:27:13 +0000</lastPubDate>
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<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/andrea-schellinger-jetzt-da-die-welt-nur-noch-fremde-beherbergt-giorgos-seferis-1900-1971/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/12/schellinger--1024x916.jpg" /></a></p>Giorgos Seferis, Dichter und Diplomat (1900–1971), erhielt 1963 den Literaturnobelpreis. In den angelsächsischen Ländern seit den 1940er Jahren als Lyriker von Weltrang erkannt, soll ihm nun endlich auch im deutschsprachigen Raum zur gebührenden Geltung verholfen werden.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/andrea-schellinger-jetzt-da-die-welt-nur-noch-fremde-beherbergt-giorgos-seferis-1900-1971/">https://textstudio.edition-converso.com/andrea-schellinger-jetzt-da-die-welt-nur-noch-fremde-beherbergt-giorgos-seferis-1900-1971/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/12/schellinger--1024x916.jpg" /></figure><p><b>„…Jetzt, da die Welt nur noch Fremde beherbergt.“</b><br />Giorgos Seferis (1900-1971) </p><p>Giorgos Seferis, Dichter und Diplomat (1900–1971), erhielt 1963 den Literaturnobelpreis. In den angelsächsischen Ländern seit den 1940er Jahren als Lyriker von Weltrang erkannt, soll ihm nun endlich auch im deutschsprachigen Raum zur gebührenden Geltung verholfen werden. Dafür steht Andrea Schellinger, in Karlsruhe gebürtig, in Athen lebend; seit vielen Jahren widmet sie sich seinem Werk und dessen Nachwirkungen, neben ihren anderen Tätigkeiten als Mitarbeiterin des Athener Goethe-Instituts, als Publizistin, Herausgeberin und Übersetzerin neugriechischer Literatur.</p><p>Bereits als Vierzehnjähriger verließ Giorgos Seferis vertraute Orte; wenige Jahre später – im Zusammenhang mit der „Kleinasiatischen Katastrophe“ 1922 – verlor er den geographischen und kulturellen Raum, dem er sich zugehörig fühlte. Diese Entwurzelung, zusammen mit der vom diplomatischen Dienst eingeforderten Dauermobilität, prägten nachhaltig das Bewusstsein existentieller Kontingenz und seine Texte. Als Britenfreund geltend, stand er auf der schwarzen Liste der Nationalsozialisten und war daher 1941 gezwungen, vor der deutschen Besatzung nach Ägypten und später nach Palästina zu flüchten. „Letzter Halt“ vor der Rückkehr ins zerstörte Griechenland war im September 1944 Süditalien, von wo aus er erneut zwischen 1948 und 1962 in der Türkei, in Nahost und in London auf Posten ist. </p><p>Wie der vernichtete kulturelle Raum geistig rekonstruiert und integriert wird in eine Identität, die auf die Herausforderungen der Moderne zu antworten versucht, ist Leitmotiv seiner Lyrik. Besonders der aus den drei „Logbüchern“ bestehende Werkteil verweist schon im Titel darauf, dass es sich um dichterisch gestaltete Notizen und Gedanken über eine Fahrt durch eigengesetzliche, schwer beeinflussbare Elemente handelt, „jetzt, da die Welt nur noch Fremde beherbergt“.</p><p>Über Seferis spricht und Seferis auf Deutsch liest Andrea Schellinger. Griechische Musik spielt Antonis Antoniadis. Im Anschluss griechisches Buffet </p><hr /><p>„Es war überwältigend! Dank an alle Mitwirkenden und guten Geister!“<br />Monika Lustig</p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/12/schellinger-1-1024x768.jpg" title="Jetzt, da die Welt nur noch Fremde beherbergt." /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/12/schellinger-2.jpg" title="Jetzt, da die Welt nur noch Fremde beherbergt." /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/12/schellinger-3.jpg" title="Jetzt, da die Welt nur noch Fremde beherbergt." /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/12/schellinger-4.jpg" title="Jetzt, da die Welt nur noch Fremde beherbergt." /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/12/schellinger-bnn.pdf">Aus den Blickwinkeln des Fremden (Badische Neuste Nachrichten)</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/andrea-schellinger-jetzt-da-die-welt-nur-noch-fremde-beherbergt-giorgos-seferis-1900-1971/">https://textstudio.edition-converso.com/andrea-schellinger-jetzt-da-die-welt-nur-noch-fremde-beherbergt-giorgos-seferis-1900-1971/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Friederike Meltendorf: Apfel, Huhn und Puschkin — ein russisch-ukrainisches Gipfeltreffen | Textstudio Monika Lustig]]></title>
<link>https://textstudio.edition-converso.com/friederike-meltendorf-apfel-huhn-und-puschkin-ein-russisch-ukrainisches-gipfeltreffen/</link>
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<dc:creator><![CDATA[textstudio.edition-converso.com]]></dc:creator>
<pubDate>Sun, 16 Nov 2014 02:23:11 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:26:12 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/friederike-meltendorf-apfel-huhn-und-puschkin-ein-russisch-ukrainisches-gipfeltreffen/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/11/meltendorf-1024x916.jpg" /></a></p>Ein russisch-ukrainisches Gipfeltreffen. Das Arme Mädchen Julia ist Ende der 80er Jahre mit ihrer jüdischen Familie aus Russland in die USA ausgewandert...<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/friederike-meltendorf-apfel-huhn-und-puschkin-ein-russisch-ukrainisches-gipfeltreffen/">https://textstudio.edition-converso.com/friederike-meltendorf-apfel-huhn-und-puschkin-ein-russisch-ukrainisches-gipfeltreffen/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/11/meltendorf-1024x916.jpg" /></figure><p><b>Julia Belomlinskaja</b><br />(Matthes & Seitz, 2007)<br />übersetzt von Friederike Meltendorf </p><p>Das Arme Mädchen Julia ist Ende der 80er Jahre mit ihrer jüdischen Familie aus Russland in die USA ausgewandert. Anfangs hat sie auch alles richtig gemacht, brav geheiratet, sich im Midwest Indiana zu Tode gelangweilt, bis sie ausbrach und sich als heimwehgeplagte, sexhungrige Bohemienne, die mit Kind am Hals in New York durchschlug. Ihre Sehnsucht nach Petersburg materialisiert sich in „Apfel, Huhn und Puschkin“ (Matthes & Seitz, 2007). Die Russin Julia Belomlinskaja alias Friederike Meltendorf wird, begleitet von dem Ukrainer Viktor Pantiouchenko auf seinem Akkordeon, aus diesem scharfen Roman lesen. Abgerundet durch eine Portion Friedenseintopf (gegen „Essensmarkenspende“) </p><blockquote><p> Als man 1947 verstand, dass es keinen Grund gab sie zu holen, begann man sie dafür zu holen, dass sie Juden waren. Von den 1947 Eingebuchteten gelang es vielen bis 53 zu überleben, als mit Stalins Tod dann der Tod begann, sich aus den Lagern zurückzuziehen. Trotz aller Folter, Verhöre und Viehwaggons, es gab eine Chance. Viele überlebten und kamen zurück. Sie waren es übrigens, die den Mat als Umgangssprache der literarischen Intelligenzija nach Petersburg mitbrachten. Sie, die Städter, hatten es dort beim Bäumefällen aufgeschnappt und lieben gelernt. </p></blockquote><p>(S. 187)</p><hr /><p><a href="http://kohi.de">KOHI – der Kultur-Raum in der Südstadt</a></p><p>Fotos: Sigmundo </p><p><br /><b>Rezeptur für Frieden (die ganz einfache Variante)</b></p><p>man nehme, wohl dosiert, vorher gut abgetastet:<br />1 x russische Schriftstellerin mit einigen Identitätsproblemen – hier Julia Belomlinskaja „Apfel, Huhn und Puschkin“<br />1 x ihre deutsche Verkörperung, ihre zur Perfektion gesteigerte Stimme, also die deutsche Übersetzung – hier Friederike Meltendorf<br />1 x ukrainischen Akkordeonspieler, Sänger, Kontrabassist – hier Viktor Pantiouchenko warte dann auf einen Überraschungsgast – hier Svetlana Korneeva, gewaltiges Stimmtalent<br />Lese, singe, musiziere – so auch das Lied vom Armen Mädchen, das in Odessa die Herzen der Männer zu wärmen verdammt ist, Filetstückchen aus dem Roman, Walzer von Schostakowitsch, Swobodin, und andere richtige scharfe Lieder und am Ende gelingt ein VIELSTIMMIGER, gut abgeschmeckter Friedenseintopf.<br />Dies wöchentlich auch in umgekehrter Mixtur – ukrainischer Dichter, russischer Musiker praktiziert – dann muss es mit dem Frieden funktionieren. So man diesen Genuss überhaupt zu schätzen weiß.<br />Machtspiele lassen die Suppe sofort gerinnen, sie schmeckt dann nach Schießpulver und Nitroglyzerin. </p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/11/meltendorf-1.jpg" title="Apfel, Huhn und Puschkin - ein russisch-ukrainisches Gipfeltreffen" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/11/meltendorf-2.jpg" title="Apfel, Huhn und Puschkin - ein russisch-ukrainisches Gipfeltreffen" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/11/meltendorf-3.jpg" title="Apfel, Huhn und Puschkin - ein russisch-ukrainisches Gipfeltreffen" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/11/meltendorf-4.jpg" title="Apfel, Huhn und Puschkin - ein russisch-ukrainisches Gipfeltreffen" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/11/meltendorf-5.jpg" title="Apfel, Huhn und Puschkin - ein russisch-ukrainisches Gipfeltreffen" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/11/meltendorf-6.jpg" title="Apfel, Huhn und Puschkin - ein russisch-ukrainisches Gipfeltreffen" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/11/meltendorf-bnn.pdf">Schnoddrig und unverblümt (Badische Neuste Nachrichten)</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/friederike-meltendorf-apfel-huhn-und-puschkin-ein-russisch-ukrainisches-gipfeltreffen/">https://textstudio.edition-converso.com/friederike-meltendorf-apfel-huhn-und-puschkin-ein-russisch-ukrainisches-gipfeltreffen/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Prof. Isabelle Wienand & Olivier Ribordy: Das Thema der Glückseligkeit im Briefwechsel zwischen René Descartes und Elisabeth von der Pfalz | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 21 Sep 2014 17:00:09 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:26:10 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/prof-isabelle-wienand-olivier-ribordy-das-thema-der-glueckseligkeit-im-briefwechsel-zwischen-rene-descartes-und-elisabeth-von-der-pfalz/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/descartes-1024x916.jpg" /></a></p>Das Thema der Glückseligkeit im Briefwechsel zwischen René Descartes und Elisabeth von der Pfalz Philosophische Lektüre von Isabelle Wienand und Olivier Ribordy<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/prof-isabelle-wienand-olivier-ribordy-das-thema-der-glueckseligkeit-im-briefwechsel-zwischen-rene-descartes-und-elisabeth-von-der-pfalz/">https://textstudio.edition-converso.com/prof-isabelle-wienand-olivier-ribordy-das-thema-der-glueckseligkeit-im-briefwechsel-zwischen-rene-descartes-und-elisabeth-von-der-pfalz/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/descartes-1024x916.jpg" /></figure><p>Philosophische Lektüre von Isabelle Wienand und Olivier Ribordy<br /><a href="http://ccf-ka.de">Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe</a></p><p>Der Briefwechsel zwischen René Descartes (1596-1650) und Elisabeth von der Pfalz (1618-1680) gehört zu den eindrücklichsten philosophischen Dokumenten der Frühen Neuzeit. Die rund 60 erhaltenen Briefe, welche die junge Prinzessin und der berühmte französische Philosoph von Mai 1643 bis Dezember 1649 austauschen, zeigen auf engstem Raum die wissenschaftlichen Auseinandersetzungen und gedanklichen Umbrüche im Europa des 17. Jahrhunderts. </p><p>In Elisabeth von der Pfalz findet Descartes eine äußerst gelehrte Briefpartnerin. Ihre scharfsinnigen und kritischen Fragen spornen ihn an, seine philosophischen Positionen zu vertiefen und in neue Wissensgebiete vorzustoßen. So gibt er nicht nur zu, einige Aspekte seiner Philosophie bisher ungenügend erklärt zu haben, sondern legt sie in den Briefen zum ersten Mal detailliert dar: die Vereinigung von Geist und Körper, die Natur der Leidenschaften sowie die Bestimmung des höchsten Gutes oder der gerechten Regentschaft. Angeregt durch den Wissensdrang der Prinzessin liefert Descartes eigene Interpretationen wichtiger philosophischer Texte wie Senecas Über das glückliche Leben und Machiavellis Der Fürst. </p><p>Die Edition enthält erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung der Korrespondenz zwischen Descartes und Elisabeth. Sie wird um eine Auswahl philosophisch relevanter Briefe erweitert, die Descartes mit Königin Christina von Schweden (1626-1689) und mit seinem Freund, dem französischen Diplomaten Pierre Chanut (1601-1662), wechselt. </p><hr /><p>Musikalische eingerahmt wurde die sehr gut besuchte Veranstaltung (Dank meinen Afficionados!) im Centre Culturel Franco-Allemand über das Thema der Glückseligkeit im Briefwechsel zwischen René Descartes und Elisabeth von der Pfalz von Megumi Sano (<a href="http://megumisano.com">megumisano.com</a>) mit Stücken von Cecile Chaminade („…keine komponierende Frau sondern ein Komponist, der eine Frau ist.“) Clara Schumann und Fanny Hensel, unverdientermaßen im Schatten des Bruders Felix Mendelsohn-Bartholdy stehend.</p><hr /><p>Hauptperson des Abends – Olivier Ribordy – Forschungsdoktor für Philosophie Universität Fribourg …Übersetzer und Herausgeber zusammen mit Prof. Isabel Wienand des genannten Briefwechsels .. ; er zeichnet auch mitverantwortlich für Konstanzer Konzil-Ausstellung in Konstanz, im Auftrag des Badischen Landesmuseums (die Borgia-Karte auf der Innenseite der Südwärts-Flyer, in den Vatikanischen Museen hängend, bildet in dieser Ausstellung einen würdigen Abschluss: „Auf dass die Welt fortan ein Ort menschlichen Wirkens sei“)</p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/descartes-1.jpg" title="Der rote Faden (vielfach aufgenommen): Verkennung und Missachtung der Fähigkeiten, des Genies und der Errungenschaften schöpferischer und scharfsinniger Frauen auf dem Gebiet des Komponierens wie auf dem der Philosophie" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/descartes-2.jpg" title="Hauptperson des Abends – Olivier Ribordy – Forschungsdoktor für Philosophie Universität Fribourg." /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/descartes-3.jpg" title="Das Buffet ist eröffnet: Shanti Gröger, Verantwortliche für Veranstaltungen und mehr im CCFA" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/descartes-4.jpg" title="Auch bei Vin Rouge wurde weiter philosophiert" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/descartes-5.jpg" title="Megumi Sano spielte Stücke von Cecile Chaminade, Clara Schumann und Fanny Hensel" /></figure></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/prof-isabelle-wienand-olivier-ribordy-das-thema-der-glueckseligkeit-im-briefwechsel-zwischen-rene-descartes-und-elisabeth-von-der-pfalz/">https://textstudio.edition-converso.com/prof-isabelle-wienand-olivier-ribordy-das-thema-der-glueckseligkeit-im-briefwechsel-zwischen-rene-descartes-und-elisabeth-von-der-pfalz/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Prof. Hannelore Schlaffer: Die City – Straßenleben in der geplanten Stadt | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 21 Sep 2014 01:05:09 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:26:10 +0000</lastPubDate>
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<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/prof-hannelore-schlaffer-die-city-strassenleben-in-der-geplanten-stadt/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-1024x916.jpg" /></a></p>Mit leicht sarkastischem Unterton befördert Hannelore Schlaffer, überzeugte Stuttgarterin, gebürtig aus Würzburg, viele Jahre in Paris lehrend, anhand kurioser bis erschreckender Details „von hohem Wiedererkennungswert“ die globalisierte Provinzialität unserer Innenstädte zu Tage: Die neuen Citys sind ein offener, nicht mehr bewohnter Raum und müssen wie in einer Wiederkehrschleife täglich neu befüllt werden.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/prof-hannelore-schlaffer-die-city-strassenleben-in-der-geplanten-stadt/">https://textstudio.edition-converso.com/prof-hannelore-schlaffer-die-city-strassenleben-in-der-geplanten-stadt/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-1024x916.jpg" /></figure><p>Mit leicht sarkastischem Unterton befördert Hannelore Schlaffer, überzeugte Stuttgarterin, gebürtig aus Würzburg, viele Jahre in Paris lehrend, anhand kurioser bis erschreckender Details „von hohem Wiedererkennungswert“ die globalisierte Provinzialität unserer Innenstädte zu Tage: Die neuen Citys sind ein offener, nicht mehr bewohnter Raum und müssen wie in einer Wiederkehrschleife täglich neu befüllt werden. </p><p>Landesweit stellen diese zur Ader gelassenen Agglomerate mehr und mehr verwechselbare Mixturen aus Shoppingparadies, Büroschluchten, breitgefächerten Gastronomie-Points, gestopft mit einem standardisierten Warensortiment dar. Sie sind die Magneten der Konsumkraft aus der umgebenden Region. Die dumpf wabernde Gesellschaft des dritten Jahrtausends gewinnt im Rausch öffentlich zelebrierter Nahrungszufuhr die Oberhand – oder „in solch ästhetischer Dämmerung beginnt das Glück der demokratischen Gleichheit.“ </p><p>Ein kultureller Umbruch unerhörten Ausmaßes ist im Gange.<br />Jegliche Aura ist verschwunden. Der neue Lust-Ort: DAS EINKAUFSCENTER.<br />Unsichtbarer Regent der Stadt ist die bleikugelgraue Eminenz = der IN-VESTOR.<br />Vor dessen KAPITALIEN gleich welcher Herkunft nehmen sich GEMEINGUT und GEMEINWOHL aus wie Wolkenfetzen, vom Wind der Raffgier hinweggeblasen wie von einem Raubtieratem. </p><p><b>Karlsruhe</b>, Stadt auf dem Reißbrett geplant, ein Lustschloss als Gelenkstelle des Fächers, „in dessen Straßen die vaterlosen Abkömmlinge des badischen Sonnenkönigs lebten“, so die Legende; die von Anfang an – der Fächer setzt sich in gespreizter Form im angrenzenden Hardtwald fort – die Natur, Flora und Fauna, miteinbezog …<br />schaut heute unbeweglich, widerstandslos der Zerstörung dieser Lebenswelten zu. Das Argument einer beschleunigten, radikal-umsteiglosen Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln erweist sich als kraftlos, ja verlogen. </p><p><b>Stuttgart</b>, viel älteren Ursprungs, zeigte breitgefächerten WIDERSTAND, begehrte auf gegen das Milliardenprojekt S-21, das weiterhin Opfer kostet. Der Zaun am Nordausgang Bahnhof war bald in die gesittete Öffentlichkeit der Ausstellung Global Activism just im K’her ZKM gebannt. Das Nürnberger DB-Bahn-Museum hat ihn sich auf Dauer gesichert. </p><p><b>Wann</b> werden wir, Bewohner, Bürger endlich erwachen und die Stadt wieder zu unser aller Haus machen? In dem wir nicht unablässig Kauflädle spielen, sondern zurückfinden zu einem Leben im Miteinander – unter Verwendung unserer FÜNF SINNE und des guten alten gesunden MENSCHENVERSTANDS? Auch die Tiere werden es uns danken. </p><h4>Fußnote</h4><p>Im Zuge der Mobilmachung zur nachhaltigen Zerstörung dieser Stadt, wurde nicht nur Singvögeln durch das Fällen zahlreicher Bäume der Lebensraum genommen. Ein ganz besonderer Vogel wurde hier als Metapher ins Blickfeld gerückt: Der Greif. Gilt er doch als Fabeltier der Wachsamkeit und der Kommunikationsfähigkeit. Ein imposantes Exemplar dieser Spezies wachte seit über einem Jahrhundert auf einer Stele vor dem Gebäude der Hauptpost und war eines der Wahrzeichen der Stadt Karlsruhe. Beim Anpfiff für dieses Megaprojekt genannt U-STRAB bestand eine der ersten Amtshandlungen noch vor dem Fällen der Bäume im Stadtgebiet darin, dieses Monument zu Fall zu bringen und es anschließend im Straßenbahndepot in der Versenkung verschwinden zu lassen. Im üppig zelebrierten Weltkriegsgedenkjahr (in dem die Welt mehr denn je von Kriegen erschüttert wird) wurde er, der Greif, schließlich als Zierobjekt in den Garten des Prinz-Max-Palais – auf die Erde verbracht und fristet dort praktisch mit gestutzten Flügeln nun sein viel fotografiertes Dasein. Kurz nach Herabholen des geflügelten Tiers aus seiner ihm zustehenden Höhe kam es im Stadtgebiet zu schweren mit und durch Straßenbahnen verursachten Verkehrsunfällen, bei denen zahlreiche Verletzte und auch Tote zu beklagen waren.</p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-1.jpg" title="DER Apotheker! Christian Giese, seit über 70 Jahren ist die Karl-Apotheke in der Karlstraße zum Stephansplatz hinter der Hauptpost (dort x Woche Obst- Gemüsemarkt) von seiner Familie geführt. Nicht nur als denkmalgeschütztes Gebäude aus der Bauhausperiode, sondern auch als einer der raren, freien Orte der Begegnung, der Dialogpflege, vom ewiggleichen Investorenwahn bedroht. Jeder findet dort zwischen stets frischen, meist wildgepflückten Blumen- und Pflanzenvasen seitens des gesamten, sehr gut selektierten Teams ein offenes Ohr, einen kompetenten, engagierten Rat, Herzenswärme und Fachkenntnisse. Für Viele eine lebenswichtiger Anlaufstelle." /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-2.jpg" title="Die City - Straßenleben in der geplanten Stadt" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-3.jpg" title="Die City - Straßenleben in der geplanten Stadt" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-4.jpg" title="Die City - Straßenleben in der geplanten Stadt" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-5.jpg" title="Die City - Straßenleben in der geplanten Stadt" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-6.jpg" title="Die City - Straßenleben in der geplanten Stadt" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-7.jpg" title="Die City - Straßenleben in der geplanten Stadt" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-8.jpg" title="Die City - Straßenleben in der geplanten Stadt" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-9.jpg" title="Die City - Straßenleben in der geplanten Stadt" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-10.jpg" title="Die City - Straßenleben in der geplanten Stadt" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-11.jpg" title="Die City - Straßenleben in der geplanten Stadt" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/09/schlaffer-12.jpg" title="Keine menschgemachte Musik, das Terrain wurde dem späten Gesang einiger Amselmännchen überlassen und beim Herausgehen dann diesem genialen Bewegungsmelder mit vielleicht chinesischen Amseln überlassen." /></figure></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/prof-hannelore-schlaffer-die-city-strassenleben-in-der-geplanten-stadt/">https://textstudio.edition-converso.com/prof-hannelore-schlaffer-die-city-strassenleben-in-der-geplanten-stadt/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Marcello Fois: Zwischen den Zeiten | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 01 Jun 2014 00:32:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:26:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/marcello-fois-zwischen-den-zeiten/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-1024x916.jpg" /></a></p>Marcello Fois, einer der interessantesten, zeitgenössischen Schriftsteller Italiens, gebürtig aus Nuoro (Sardinien), in Bologna zu Hause, vielfach preisgekrönt, stellt in Karlsruhe als erster Station seiner Lesereise zusammen mit seiner Übersetzerin Monika Lustig in zweisprachiger Lesung seinen Roman “Zwischen den Zeiten - Net tempo di mezzo” (Andere Bibliothek, Mai 2014) vor.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/marcello-fois-zwischen-den-zeiten/">https://textstudio.edition-converso.com/marcello-fois-zwischen-den-zeiten/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-1024x916.jpg" /></figure><p>Claus-Steffen Mahnkopf, Avantgardemusiker, Prof. für Komposition in Leipzig, legt mit diesem außergewöhnlichen Erinnerungsbuch ein sehr persönliches, zugleich der objektiven Wahrheit verpflichtetes Zeugnis über seine vor 3 Jahren 36jährig verstorbene Frau Francesca Albertini, Römerin und begnadete jüdische Religionsphilosophin ab. Lustvoll und schmerzhaft zugleich zu lesen. </p><p>Als Teenager bereits tat sie diesen, für eine Jüdin verblüffenden Ausspruch, später entweder nach Dt. oder nach Jerusalem zu gehen. Lernt bald den Villa-Massimo-Stipendiaten Mahnkopf kennen, gab ihm Italienischunterricht, war selbst polyglott und von einer elektrisierenden Neugier auf alle neuen Kulturen. Der italienische Hintergrund dieser außergewöhnlichen Lebensgeschichte wird von Mahnkopf milder geschildert, als aus den kritischen Bemerkungen seiner Frau zu erwarten: „Eine Italienerin bin ich sicherlich nicht: Die ‚Italiener‘ existieren nicht. Sie sind ein Cocktail unterschiedlicher Völker und Idiome, die noch nicht gelernt haben zusammenzuleben.“</p><p>Man dürfe nicht vergessen schreibt Mahnkopf, dass sie Italien den Rücken zukehrte, als Berlusconi-Landia längst ein festverankertes System geworden war. Sie fühlte sich beleidigt, OFFESA, dass ein Kulturland wie Italien sich derart SELBST zerstören konnte. Ihr Aufgehen in deutscher Kultur, ihre rasante Karriere in einem Deutschland, das gerade für eine Jüdin keinen neutralen Boden darstellen durfte, bildet den roten Faden, der Lust auf die Ergründung einer solch leidenschaftlich-intellektuellen Liebe zu dem Mann, den Menschen, dem Land, den Wissenschaften macht. </p><p><a href="http://www.deutschlandfunkkultur.de/familiengeschichte-fuer-immer-vereint.1270.de.html?dram%3Aarticle_id=290895">deutschlandfunkkultur.de/familiengeschichte-fuer-immer-vereint</a></p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-1.jpg" title="Autor und Übersetzerin: Wer ist hier der Chef?" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-2.jpg" title="Das Sonntagmatinee-Publikum lauscht und lässt sich rühren" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-3.jpg" title="Marcello Fois und Frau Paola" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-4.jpg" title="Absalom Aufdemkampe spielt Maultrommel" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-5.jpg" title="Fanny portraitiert das Café Rih, auf Süßes wartend" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-patzer-bt.pdf">Sehnsucht nach dem Alten begleitet den Fortschrittsglauben (Badisches Tagblatt)</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-bnn.pdf">Neues Leben (Badische Neuste Nachrichten)</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-einladung.pdf">Einladung des Italienisches Kulturinstitut Berlin</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-die-andere.pdf">Die Andere Bibliothek</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/06/fois-da.pdf">DA - Società Dante Alighieri Comitato di Basilea</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/marcello-fois-zwischen-den-zeiten/">https://textstudio.edition-converso.com/marcello-fois-zwischen-den-zeiten/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Hans Christoph Buch: Nolde und Ich. Ein Südseetraum | Textstudio Monika Lustig]]></title>
<link>https://textstudio.edition-converso.com/hans-christoph-buch-nolde-und-ich-ein-suedseetraum/</link>
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<pubDate>Sun, 04 May 2014 00:04:05 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:25:6 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/hans-christoph-buch-nolde-und-ich-ein-suedseetraum/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/05/nolde-1024x916.jpg" /></a></p>Hans Christoph Buch – Schriftsteller, großer Forschungsreisender an den Rändern der Zivilisation, Afrikareporter, jüngstes Mitglied der Gruppe 47, er-fuhr auch Neuguinea, auf den Spuren des heute großentdeckten Expressionisten Emil Nolde. Er erzählt im Feuerbachsaal Seit an Seit ’mit Nolde’, und liest aus seinem mitreißenden Kometen-Buch.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/hans-christoph-buch-nolde-und-ich-ein-suedseetraum/">https://textstudio.edition-converso.com/hans-christoph-buch-nolde-und-ich-ein-suedseetraum/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/05/nolde-1024x916.jpg" /></figure><p>Im Herbst 1913 nahm der Maler Emil Nolde mit seiner dänischen Frau Ada an einer vom Reichskolonialamt veranlassten Expedition nach Neuguinea teil. Die nach Grönland zweitgrößte Insel der Erde gehörte seit 1884 zu einem Viertel als „Kaiser-Wilhelms-Land“ zum Deutschen Reich. Auf den Spuren Gauguins und seinen (Farb)Paradiesen wandelnd war er als ethnographischer Zeichner bereits auf der Zugreise durch China, ganz schwarzweiß, „erschüttert vom Elend der Wanderarbeiter“ (was heute unverändert ihm noch immer naheginge). </p><p>„Das Kolonisieren war eine brutale Angelegenheit und wenn eines Tages die Geschichte neu geschrieben würde, müssten die Europäer mit all ihren Humanitätslehren sich in Höhlen verkriechen“, notierte Nolde später, als er auf dem Dampfer Waldemar plötzlich einer Horde Ureinwohner gegenüberstand, die gewaltsam verschleppt, auf Schiffe verladen, weil deutsche Pflanzer Arbeitskräfte brauchten. „Die dunklen, schreckhaft geweiteten Augen der Menschen, aus denen Unverständnis und blankes Entsetzen über den Untergang ihres Volkes spricht“. So Buchs Fazit von Noldes Reise. </p><p>Knapp 100 Jahre war später war der Schreibende, (mit einer Gruppe Ornithologen) dem Malenden nachgereist. Das ‚Und‘ in Nolde und Ich ist kein Füllsel, sondern eine Art lymphatische Verbindung, die auf räumlich-materielle Weise die Grenzen der Zeit verwischt. Rund wird der Südseetraum, wenn er mit lebhafter Sympathie eine dritte Geschichte in den Traum einflicht: die von der männerfressenden Queen Emma (1850-1913), Königin der Südsee, märchenhaft reich durch unternehmerisches Geschick und vollausgelebte Weiblichkeit. Allem stellt Buch das Motto voran „Ja, so etwa könnte es gewesen sein, aber nein, so war es nicht.“</p><p>Wenn der Anblick der „Wilden“ bei Nolde einen Schaffensrausch auslöste und er endlich zu seinem künstlerischen Stil fand – so beschreibt Buch auf seiner Entdeckungsreise durch Papua-Neuguinea, die Stadt Rabaul, das fremde Land, mit sezierendem Blick und einer gewissen Portion Sarkasmus jene neue Rasse von „Wilden“: Die auf der Suche-nach-sich-selbst-Reisenden. Durchaus ein kritischer Diskussions-Ansatz für Südwärts-um-die-ganze-Welt. </p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/05/nolde-1.jpg" title="… auf Augenhöhe?" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/05/nolde-2.jpg" title="Das lustige Vögelein (Andreas Knepper) und die dicke Ente (Izumi Gehrecke), kurz bevor sie im Bauch des Wolfes ihre Weltreise antritt." /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/05/nolde-3.jpg" title="Dr. Dopita durchleuchtet Nolde’s Schaffen und .. erzählt, wie er 1918 eine ihm angetragene Professur an der Karlsruher Kunstakademie verschmäht hat!" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/05/nolde-4.jpg" title="Buchhändler und Wein, das ist fein!" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/05/nolde-5.jpg" title="Hier spielt die Musik!" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/05/nolde-6.jpg" title="Caffè Greco …Südwärts-Culinaria und la Vialla-Wein" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/05/nolde-bnn.pdf">Relativierung einer Reizfigur (Badische Neueste Nachrichten)</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/hans-christoph-buch-nolde-und-ich-ein-suedseetraum/">https://textstudio.edition-converso.com/hans-christoph-buch-nolde-und-ich-ein-suedseetraum/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Gian Carlo Fusco: Die Unerwünschten – Als Amerika die Mafia nach Hause schickte | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sat, 12 Apr 2014 23:57:04 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:25:5 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/gian-carlo-fusco-die-unerwuenschten-als-amerika-die-mafia-nach-hause-schickte/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/04/fusco-1024x916.jpg" /></a></p>Verleger und Übersetzerin werden den italienischen Ausnahmejournalisten, Entertainer, Fachmann für la mala Gian Carlo Fusco (Genua 1915 – Rom 1984) in szenischer Lesung hochleben lassen. Die genuinen sikulisch-amerikanischen Glanzzeiten des organisierten Verbrechens und die bitterlichen Schicksale der Zwangsbeheimatung bekannter und weniger bekannter Mafiakaliber auch in einen historischen Kontext setzen.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/gian-carlo-fusco-die-unerwuenschten-als-amerika-die-mafia-nach-hause-schickte/">https://textstudio.edition-converso.com/gian-carlo-fusco-die-unerwuenschten-als-amerika-die-mafia-nach-hause-schickte/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/04/fusco-1024x916.jpg" /></figure><p>Claus-Steffen Mahnkopf, Avantgardemusiker, Prof. für Komposition in Leipzig, legt mit diesem außergewöhnlichen Erinnerungsbuch ein sehr persönliches, zugleich der objektiven Wahrheit verpflichtetes Zeugnis über seine vor 3 Jahren 36jährig verstorbene Frau Francesca Albertini, Römerin und begnadete jüdische Religionsphilosophin ab. Lustvoll und schmerzhaft zugleich zu lesen. </p><p>Als Teenager bereits tat sie diesen, für eine Jüdin verblüffenden Ausspruch, später entweder nach Dt. oder nach Jerusalem zu gehen. Lernt bald den Villa-Massimo-Stipendiaten Mahnkopf kennen, gab ihm Italienischunterricht, war selbst polyglott und von einer elektrisierenden Neugier auf alle neuen Kulturen. Der italienische Hintergrund dieser außergewöhnlichen Lebensgeschichte wird von Mahnkopf milder geschildert, als aus den kritischen Bemerkungen seiner Frau zu erwarten: „Eine Italienerin bin ich sicherlich nicht: Die ‚Italiener‘ existieren nicht. Sie sind ein Cocktail unterschiedlicher Völker und Idiome, die noch nicht gelernt haben zusammenzuleben.“</p><p>Man dürfe nicht vergessen schreibt Mahnkopf, dass sie Italien den Rücken zukehrte, als Berlusconi-Landia längst ein festverankertes System geworden war. Sie fühlte sich beleidigt, OFFESA, dass ein Kulturland wie Italien sich derart SELBST zerstören konnte. Ihr Aufgehen in deutscher Kultur, ihre rasante Karriere in einem Deutschland, das gerade für eine Jüdin keinen neutralen Boden darstellen durfte, bildet den roten Faden, der Lust auf die Ergründung einer solch leidenschaftlich-intellektuellen Liebe zu dem Mann, den Menschen, dem Land, den Wissenschaften macht. </p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/04/fusco-1-1024x768.jpg" title="Übersetzerin und Verleger" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/04/fusco-2.jpg" title="Übersetzerin, Fusco-Entdecker und ein „sizilianischer“ Vorleser" /></figure><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/04/fusco-3-1024x768.jpg" title="Gian Carlo Fusco: „Die Unerwünschten – Als Amerika die Mafia nach Hause schickte“" /></figure> <h2>Presse</h2> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/04/fusco-bnn.pdf">Die zurückgeschickten Mafiosi (Badische Neuste Nachrichten)</a> <a href="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/04/fusco-faz.pdf">Tickets für die Hölle (FAZ)</a></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/gian-carlo-fusco-die-unerwuenschten-als-amerika-die-mafia-nach-hause-schickte/">https://textstudio.edition-converso.com/gian-carlo-fusco-die-unerwuenschten-als-amerika-die-mafia-nach-hause-schickte/</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Claus-Steffen Mahnkopf: Deutschland oder Jerusalem  | Textstudio Monika Lustig]]></title>
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<pubDate>Sun, 30 Mar 2014 00:53:03 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 22 Feb 2018 02:24:4 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://textstudio.edition-converso.com/tags/suedwaerts-um-die-ganze-welt/"><![CDATA[Südwärts um die ganze Welt]]></category>
<description><![CDATA[<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/claus-steffen-mahnkopf-deutschland-oder-jerusalem/"><img src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/03/mahnkopf-1024x981.jpg" /></a></p>„Deutschland oder Jerusalem – Das kurze Leben der Francesca Albertini“,der Komponist Claus-Steffen Mahnkopf erzählt und liest aus dem Portrait („ein schöneres ist in den letzten Jahren kaum geschrieben worden.” Michael Krüger) seiner 2011 jung verstorbenen Frau, der jüdischen Religionsphilosophin, gebürtigen Römerin, emphatischen Deutschen, Grenzgängerin zwischen Italien, Deutschland, USA und Israel.<p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/claus-steffen-mahnkopf-deutschland-oder-jerusalem/">https://textstudio.edition-converso.com/claus-steffen-mahnkopf-deutschland-oder-jerusalem/</a></p>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/03/mahnkopf-1024x981.jpg" /></figure><p>Claus-Steffen Mahnkopf, Avantgardemusiker, Prof. für Komposition in Leipzig, legt mit diesem außergewöhnlichen Erinnerungsbuch ein sehr persönliches, zugleich der objektiven Wahrheit verpflichtetes Zeugnis über seine vor 3 Jahren 36jährig verstorbene Frau Francesca Albertini, Römerin und begnadete jüdische Religionsphilosophin ab. Lustvoll und schmerzhaft zugleich zu lesen. </p><p>Als Teenager bereits tat sie diesen, für eine Jüdin verblüffenden Ausspruch, später entweder nach Dt. oder nach Jerusalem zu gehen. Lernt bald den Villa-Massimo-Stipendiaten Mahnkopf kennen, gab ihm Italienischunterricht, war selbst polyglott und von einer elektrisierenden Neugier auf alle neuen Kulturen. Der italienische Hintergrund dieser außergewöhnlichen Lebensgeschichte wird von Mahnkopf milder geschildert, als aus den kritischen Bemerkungen seiner Frau zu erwarten: „Eine Italienerin bin ich sicherlich nicht: Die ‚Italiener‘ existieren nicht. Sie sind ein Cocktail unterschiedlicher Völker und Idiome, die noch nicht gelernt haben zusammenzuleben.“</p><p>Man dürfe nicht vergessen schreibt Mahnkopf, dass sie Italien den Rücken zukehrte, als Berlusconi-Landia längst ein festverankertes System geworden war. Sie fühlte sich beleidigt, OFFESA, dass ein Kulturland wie Italien sich derart SELBST zerstören konnte. Ihr Aufgehen in deutscher Kultur, ihre rasante Karriere in einem Deutschland, das gerade für eine Jüdin keinen neutralen Boden darstellen durfte, bildet den roten Faden, der Lust auf die Ergründung einer solch leidenschaftlich-intellektuellen Liebe zu dem Mann, den Menschen, dem Land, den Wissenschaften macht. </p> <h2>Impressionen</h2> <figure><img decoding="async" src="https://textstudio.edition-converso.com/img/2014/03/mahnkopf-1.jpg" title="Der Komponist Mahnkopf und die Oboistin Izumi" /></figure></p><p><a href="https://textstudio.edition-converso.com/claus-steffen-mahnkopf-deutschland-oder-jerusalem/">https://textstudio.edition-converso.com/claus-steffen-mahnkopf-deutschland-oder-jerusalem/</a></p>]]></content:encoded>
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